Dr. Peters Schiffsfonds und die Krise der Schifffahrt

Dr. Peters Schiffsfonds und die Krise der Schifffahrt
22.08.2012299 Mal gelesen
In den letzten Monaten häufen sich die Meldungen über notleidendende Schiffsfonds. DIe Krise der Schifffahrt beschert vielen Schiffsbeteiligungen erhebliche Probleme. Welche Rechte und Ansprüche stehen den Anlegern eines in Schwierigkeiten befindlichen Dr. Peters Schiffsfonds zu?

Es ist nur ein Mosaiksteinchen in der Krise der Schifffahrt. Der Dr. Peters Schiffsfonds DS-Fonds 102 MT Stena Venture forderte die Anleger auf, Ausschüttungen zurückzuzahlen. Die Finanzen der Schiffsbeteiligung bedürfen der Sanierung. Zwar befindet sich nicht jeder Dr. Peters Schiffsfonds in einer solchen akuten Notlage, jedoch gibt es bei etlichen der Dr. Peters VLCC-Fonds wirtschaftliche Schieflagen. Kurz gesagt: Die Krise der Schifffahrt, die mannigfaltige Probleme für Schiffsfonds und deren Anleger bereithält, macht auch vor dem Emissionshaus Dr. Peters nicht halt.

 

Verschiedene Faktoren fügen sich zu einer ungünstigen Lage für die Schifffahrt zusammen

 

Der Markt für Schiffstransporte befindet sich seit etlichen Monaten in einer Krise, da wegen der weltweit  stagnierenden Konjunktur die Nachfrage nach Schiffstransporten verhalten ist. Gleichzeitig vergrößerte sich in den vergangenen Jahren die Zahl der Transportschiffe, sodass ein Überangebot an Transportkapazitäten aufgebaut wurde. Heute konkurrieren (zu) viele Schiffe um die vorhandenen Aufträge. Die gezahlten Preise für Schiffstransporte (Charter) erlauben nicht jedem Schiff ein auskömmliches Einkommen. Für jene Schiffsfonds, deren Schiff der Konkurrenz nicht gewachsen war, bedeutete das oft schwere wirtschaftliche Schieflagen, wie dies auch verschiedene Dr. Peters Schiffsfonds demonstrierten.

 

Die Krise der Schifffahrt wird auch durch eine geänderte Haltung der Banken weiter angefeuert. Nicht wenige Banken vergeben Kredite und Darlehen nur unter wesentlich strengeren Bedingungen als noch vor wenigen Jahren. Diese und weitere Aspekte der aktuellen Krisensituation lehrte den Anlegern etlicher Dr. Peters Schiffsfonds bereits das Fürchten. Und die Aussichten lassen befürchten, dass noch mehr Anleger Schreckensbotschaften vernehmen müssen. Im schlimmstmöglichen Fall droht ihnen neben dem Totalverlust ihres eingesetzten Kapitals auch die weitere Bezahlung des Darlehens, falls sie ihre Dr. Peters Schiffsbeteiligung durch einen Kredit (teil)finanzierten. Daher sollten betroffene Anleger, deren Dr. Peters Schiffsfonds von der Krise erfasst wurde, jetzt handeln und sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.

 

Falsche Anlageberatung löst Schadensersatzansprüche aus

 

Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann prüfen, welche Optionen Anlegern der Dr. Peters Schiffsfonds offen stehen. Beispielsweise kann geklärt werden, ob sie Schadensersatz wegen Beratungsfehlern fordern können. Die Anlageberatung vor der Investition in einen Schiffsfonds ließ oft zu wünschen übrig, da Schiffsfonds als sichere Kapitalanlagen angepriesen. Anlegern wurde nicht selten weder erklärt was ein geschlossener Schiffsfonds ist, noch wurden sie über die nicht zu unterschätzenden Risiken einer Schiffsbeteiligung aufgeklärt. Dabei handelt es sich bei einem Schiffsfonds um ein Unternehmen, das am Markt bestehen muss und das auch – wie bereits vielfach auch bei Dr. Peters Schiffsfonds geschehen – insolvent werden kann.

 

Ein stets brisantes Thema sind auch verschwiegene Provisionen, über die Vermittler hätten aufklären müssen. Laut höchstrichterlicher Rechtsprechung müssen Bankberater die Anleger auf Provisionen hinweisen, wenn die Gesamtsumme über 15 % liegt. Gerade bei Schiffsfonds beliefen sich die Provisionen oft auf erhebliche Beträge, die diese Grenze teilweise auch deutlich überstiegen. Dies kann aber einen Interessenkonflikt hervorrufen zwischen dem Verdienstinteresse des Bankberaters und den Interessen des Bankkunden, der eine an seinen Bedürfnissen und Wünschen orientierte Beratung wünscht.

 

Anleger der Dr. Peters Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen können von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht ihre individuellen Ansprüche und Rechte ermitteln lassen. Da falsche Anlageberatungen keine Seltenheit sind, kann dies Anlegern eines mit Problemen behafteten Dr. Peters Schiffsfonds die Chance eines verlustfreien Ausstiegs bieten. Da die Krise der Schifffahrt in absehbarer Zukunft nach Einschätzung von Experten nicht wesentlich abflauen wird, kann die rechtliche Überprüfung der Beteiligung an einem akut bedrohten Dr. Peters Schiffsfonds den endgültigen Verlust des investierten Geldes abwenden. Die Beratung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann Anlegern auch Klarheit über ihre Handlungsoptionen bieten.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Rechtsansprüche der Anlegern von Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen

 

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