Lloyd Fonds LF 58 Flottenfonds VII – Schadensersatz für Anleger des Schiffsfonds bei fehlerhafter Anlageberatung

Lloyd Fonds LF 58 Flottenfonds VII – Schadensersatz für Anleger des Schiffsfonds bei fehlerhafter Anlageberatung
02.08.2012501 Mal gelesen
Mit der Schiffsbeteiligung Lloyd Fonds LF 58 steht es nicht zum Besten. Jedoch können Anlegern des Schiffsfonds Schadensersatzansprüche zustehen.

Die Lloyd Fonds AG legte 2005 den siebten Flottenfonds auf, den LF 58 Flottenfonds VII. Der Schiffsdachfonds investierte in 2 weitere Schiffsfonds, die ihrerseits den Tanker MT Hamburg Star und das Containerschiff MS Patricia Schulte betrieben. Doch rund 7 Jahre nach dem Start bewegt sich die Schiffsbeteiligung Lloyd Fonds LF 58 Flottenfonds VII finanziell in unruhigen Gewässern. Die finanzielle Situation der beiden Zielfonds ist angespannt, sodass die Ausschüttungen des Lloyd Fonds LF 58 Flottenfonds VII deutlich unter dem Plan liegen.

 

Finanzielle Lage ist angespannt

 

Die Prognosen hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung erfüllten sich nicht, da die Einnahmen unter Plan lagen, während die Kosten des Schiffsbetriebs gestiegen waren. Wegen der schwierigen Darlehenstilgung gerieten die Zielfonds wegen der sogenannten 105 %-Klausel in Bedrängnis. Beträgt der Wert des Kredits gegenüber dem Wert des finanzierten Schiffs mehr als die namensgebenden 105 %, können die Banken verschiedene Sanktionen verhängen. Im Fall der Zielfonds des Lloyd Fonds LF 58 Flottenfonds VII stellten die 105 %-Klausel einen Risikofaktor dar. Vor einigen Monaten mussten die Anleger sogar über ein Restrukturierungskonzept abstimmen.

 

Es sich die Frage, wie sich die Zukunft des  Lloyd Fonds LF 58 Flottenfonds VII gestalten wird. Angesichts der schwierigen Bedingungen auf dem Schiffstransportmarkt scheint es, als habe der Lloyd Fonds LF 58 Flottenfonds VII noch nicht alle Klippen sicher umschifft. Was können Anleger des Lloyd Fonds LF 58 Flottenfonds VII in dieser Situation unternehmen? Eine Möglichkeit ist die Beratung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. So kann im Rahmen einer Überprüfung der Kapitalanlage ermittelt werden, ob Anlegern der verlustfreie Ausstieg aus dem Lloyd Fonds LF 58 Flottenfonds VII ermöglicht werden kann. Hierfür kann beispielsweise die Anlageberatung auf Fehler überprüft werden.

 

Schiffsfonds sind keine sicheren Kapitalanlagen

 

Im Rahmen einer Anlageberatung müssen die Berater über die Funktionsweise und die Risiken eines Schiffsfonds aufklären. Wurden Anleger nicht auf die Risiken hingewiesen, die sich aus dem unternehmerischen Charakter des Lloyd Fonds LF 58 Flottenfonds VII ergeben,  stehen Schadensersatzansprüche der Anleger wegen falscher Beratung im Raum. Denn nicht jedem Anleger wurde in der Anlageberatung ausreichend erklärt, was ein geschlossener Schiffsfonds ist und welche Risiken mit einer Beteiligung verbunden sind. Schiffsdachfonds sind keine sicheren Kapitalanlagen oder nicht für die sichere Altersvorsorge geeignet. Auch mussten Anleger darauf hingewiesen werden, dass sie sich nicht jederzeit problemlos von ihrer Beteiligung an einem Schiffsfonds trennen können. Der Zweitmarkt für „gebrauchte“ Fondsanteile ist nicht geregelt und ein Verkauf der Beteiligungen am Lloyd Fonds LF 58 Flottenfonds VII ist daher nur bei einer entsprechenden Nachfrage möglich.

 

Haben Anleger des Lloyd Fonds LF 58 Flottenfonds VII das Gefühl, dass sie bei ihrem Beratungsgespräch nicht ausreichend über die Risiken einer Schiffsbeteiligung aufgeklärt wurden, sollten sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Angesichts der ungewissen weiteren Entwicklung des Schiffsfonds sollten dessen Anleger nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden. Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen berät und vertritt bereits Anleger, die in Lloyd Fonds-Schiffsbeteiligungen investierten und wird demnächst Schadensersatzklagen für Anleger von Lloyd Schiffsbeteiligungen einreichen.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Lloyd Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen

 

Einen Expertencheck von Rechtsanwälten für € 50.- finden Sie hier. Sie wissen danach, was Sie tun können:

http://www.dr-stoll-kollegen.de/kanzlei/kosten

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir helfen Ihnen:

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

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