GHF Schiffsbeteiligungen: Welche Ansprüche stehen den Anlegern eines krisengeschüttelten Schiffsfonds zu?

GHF Schiffsbeteiligungen: Welche Ansprüche stehen den Anlegern eines krisengeschüttelten Schiffsfonds zu?
31.07.2012380 Mal gelesen
Die Krise der Schifffahrt macht keinen Bogen um die Schiffsbeteiligungen des Anbieters GHF. Was können die Anleger eines notleidenden Schiffsfonds unternehmen?

Bereits im letzten Jahr kämpften Schiffsfonds des Anbieters GHF mit erheblichen Problemen. Dies setzt sich im Jahr 2012 fort: Die GHF Schiffsfonds befinden sich im Sog der Schifffahrtskrise. Das jüngste Opfer aus dem Haus GHF ist der Schiffsfonds GHF Euro Solid. Anfang Mai 2012 wurde die Insolvenzanmeldung des Containerschiffs bekannt. Im Herbst 2011 wurden die Schiffe der GHF-Fonds Global Bulker I, Global Bulker II und Global Bulker III in einer Notgesellschaft zusammengeführt. Das neueste Sorgenkind im Haus GHF ist der GHF Global Bulker EK I, dessen Zukunft wegen divergierender Auffassungen der Geschäftsführung des Fonds und dem Beirat ungewiss ist.

Die gehäuft auftretenden Probleme der Schiffe werden unter dem Stichwort Krise der Schifffahrt zusammengefasst. In den letzten Jahren stieg die Zahl der Containerschiffe, Massengutfrachter und Tanker (auch durch Schiffsfonds) rasant an. Dementsprechend stieg die zur Verfügung stehende Transportkapazität. Im Zug der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise erlahmte aber die Nachfrage nach Schiffstransporten, da der Transportbedarf abnahm. Die Konsequenz sind geringe bis zu geringe Einnahmen der Schiffe, die im Endeffekt in Dutzende Insolvenzen, Sanierungsplänen, Notverkäufen und Kapitalnachforderung für betroffenen Anleger endeten.

Da es keine Anzeichen dafür gibt, dass die Krise der Schifffahrt im Jahr 2012 abflauen wird, müssen sich Anleger – auch von GHF Schiffsfonds – auf weitere Insolvenzen, Notverkäufe und ähnliche Probleme einstellen. Die aktuelle Krisensituation ist für Anleger von GHF Schiffsfonds, die ihre Schiffsbeteiligung durch einen Kredit finanzierten, besonders bitter. Im schlimmsten Fall droht ihnen neben dem Totalverlust ihres eingesetzten Kapitals auch die weitere Bezahlung des Darlehens. Daher sollten betroffene Anleger, deren GHF Schiffsfonds von der Krise erfasst wurde, jetzt handeln und sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.

Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann prüfen, was Anleger der GHF Schiffsfonds, deren Fonds von der Krise heimgesucht wurde, unternehmen können. Beispielsweise kann geprüft werden, ob Anleger Schadensersatz wegen Beratungsfehlern fordern können. Die Anlageberatung vor der Investition in einen Schiffsfonds ließ oft zu wünschen übrig, sodass Anleger über die nicht zu unterschätzenden Risiken einer Schiffsbeteiligung nicht ausreichend aufgeklärt wurden. Oft wurden Schiffsfonds als sichere Geldanlagen angepriesen. Dass einem Schiffsfonds Risiken wie das Totalverlustrisiko oder auch Nachschusspflichten innewohnen können, musste so mancher Anleger bereits erfahren. Angesichts der aktuellen Lage des gesamten Schifffahrtsmarkts sollten Anleger der GHF Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden, um ihre individuellen Möglichkeiten abklären zu lassen.

Weitere Informationen:

Infoseite Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen

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