König & Cie. Renditefonds 50 MT King Dorian: Wie wird es dem Schiffsfonds im Krisensommer 2012 ergehen?

König & Cie. Renditefonds 50 MT King Dorian: Wie wird es dem Schiffsfonds im Krisensommer 2012 ergehen?
30.07.2012407 Mal gelesen
Die wirtschaftliche Entwicklung des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 50 MT King Dorian blieb bislang hinter den Erwartungen zurück. Wie wird es der Schiffsbeteiligung im Krisenjahr 2012 ergehen, in dem viele Schiffsfonds unter massiven Problemen leiden?

Anfänglich hieß der Tanker des Schiffsfonds Renditefonds 50 des Emissionshauses König & Cie. noch MT King David. Mittlerweile heißt das Fondsschiff MT King Dorian. Auf die wirtschaftlich enttäuschende Entwicklung des Schiffsfonds hatte die Umbenennung keinen Einfluss. Den Anlegern des König & Cie. Renditefonds 50 MT King Dorian wurden seinerzeit jährliche Ausschüttungen von 8 % und mehr in Aussicht gestellt. Tatsächlich blieben die Ausschüttungen bislang weit hinter den Prognosen zurück.

 

Es bleibt abzuwarten, wie sich der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 50 MT King Dorian zukünftig entwickeln wird. Aber die Rahmenbedingungen auf dem Schiffstransportmarkt sind im Jahr 2012 rau: Bereits viele Schiffsfonds wurden wirtschaftlich an den Rand des Ruins bzw. in den Ruin getrieben. Da der fünfjährige Festchartervertrag des Tankers des König & Cie. Renditefonds 50 MT King Dorian im Februar 2012 auslief, bleibt abzuwarten, wie sich die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung des Schiffsfonds gestalten wird.

 

Ausschüttungen liegen deutlich unter Prognosen

 

Wie können Anleger des König & Cie. Renditefonds 50 MT King Dorian vorgehen, die sich angesichts der dürftigen Entwicklung  von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds lösen möchten? Eine reguläre Kündigung der Schiffsbeteiligung ist erst im Jahr 2022 möglich. Ein Verkauf der Fondsanteile am König & Cie. Renditefonds 50 MT King Dorian auf dem Zweitmarkt ist angesichts von Verlusten, die aktuell bei etwa 60 % liegen, nicht die erste Wahl jeden Anlegers. Bei einer Mindestbeteiligung von 15.000 Euro kann dies zu empfindlichen Einbußen führen. Alternativen hierzu kann die rechtliche Beratung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aufzeigen. Ein Fachanwalt kann hierfür beispielsweise prüfen, ob bei der Anlageberatung vor der Investition in den König & Cie. Renditefonds 50 MT King Dorian Fehler passierten, die Schadensersatzansprüche der Anleger auslösen.

 

Schiffsfonds sind keine sicheren Kapitalanlagen

 

Ein häufiger Fehler der Beratungsgespräche ist, dass die Berater den Anlegern vor der Investition nicht ausreichend die Funktionsweise und die Risiken eines Schiffsfonds erläuterten. Schiffsfonds sind unternehmerische Beteiligungen mit Verlustrisiken und somit keine sicheren, für die Altersversorge geeigneten Kapitalanlagen. Es musste des Weiteren auf den ungeregelten Zweitmarkt für „gebrauchte“ Fondsanteile hingewiesen werden. Aufgrund des ungeregelten Zweitmarkts ist der während der Laufzeit bis 2022 nicht jederzeit eine problemlose Trennung von Anteilen möglich. Ein weiterer typischer Fehler eines Anlageberatungsgesprächs ist das Versäumnis, die Anleger über Provisionen aufzuklären, die bei der Vermittlung von geschlossenen Schiffsfonds oft und üppig an die Berater flossen.

 

Anleger des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 50 MT King Dorian, die das Gefühl haben, dass ihre Anlageberatung sie im Unklaren über die Risiken ihrer Schiffsbeteiligung ließ, sollten einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aufsuchen. Im Rahmen einer rechtlichen Überprüfung der Kapitalanlage kann geklärt werden, wie gut die individuellen Chancen der Anleger sind, dass sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können. Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen berät und vertritt bereits Anleger, die in  König & Cie. Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen investierten.

 

Weitere Informationen:

Infoseite König & Cie. Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen

 

Einen Expertencheck von Rechtsanwälten für € 50.- finden Sie hier. Sie wissen danach, was Sie tun können:

http://www.dr-stoll-kollegen.de/kanzlei/kosten

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