GEBAB Ocean Shipping 1: Welche Ansprüche stehen den Anlegern des Schiffsfonds zu?

GEBAB Ocean Shipping 1: Welche Ansprüche stehen den Anlegern des Schiffsfonds zu?
27.07.2012722 Mal gelesen
Der Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping 1 musste bereits einmal von seinen Anlegern gerettet werden. Wird der Schiffsfonds die große Krise der Schifffahrt bewältigen?

Der GEBAB Ocean Shipping 1 war keine drei Jahre alt, da bedurfte der angeschlagene Fonds der Rettung durch die Anleger, da der Schiffsfonds die Forderungen der Banken nicht mehr erfüllen konnte: Wegen Verstößen gegen die 105 %-Klausel musste der Fonds Sondertilgungen leisten, die nicht erwirtschaftet werden konnten. Daher wurde im November 2011 ein Rettungskonzept für den Schiffsfonds beschlossen, in dessen Rahmen frisches Geld für den Fonds eingesammelt wurde.

 

Anleger mussten Fonds bereits retten

 

Ob diese Maßnahme für die dauerhafte Weiterführung des Schiffsfonds mitten in der Schifffahrtskrise ausreicht und wann die Anleger wieder Ausschüttungen erhalten werden, wird sich zeigen. Der 2007 aufgelegte Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping 1 investiert in Containerschiffe und Produktentanker. Die Schiffe MS Najade, MS Buxvillage, MS Nordic Saturn sind für den GEBAB Ocean Shipping 1 unterweges.

 

Was können Anleger des GEBAB Ocean Shipping 1, die wegen der bislang nicht besonders geglückten Entwicklung ihrer Kapitalanlage unzufrieden sind, unternehmen? Ein regulärer Ausstieg ist erst am Ende der 18-jährigen Laufzeit im Jahr 2026 vorgesehen. Ein Verkauf der Anteile des GEBAB Ocean Shipping 1auf dem Zweitmarkt ist angesichts der aktuellen Kurses mit erheblichen Verlusten verbunden.

 

Eine Alternative hierzu ist die Überprüfung der Kapitalanlage durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. So kann ausgelotet werden, ob Anleger des HCI Schiffsportfolio X sich verlustfrei von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können. Hierfür kann beispielsweise überprüft werden, ob die Anlageberatung durch Banken und Anlageberater Mängel aufwies und daher fehlerhaft war.

 

Beratungsfehler bei der Vermittlung von Schiffsfonds sind keine Seltenheit

 

Häufig versäumten Banken und Anlageberater, die Anleger über den unternehmerischen Charakter und die Risiken einer Schiffsbeteiligung aufzuklären. Daher war vielen Anlegern nicht bewusst, dass einem Schiffsfond wie dem GEBAB Ocean Shipping 1erhebliche Risiken innewohnen. Zu diesen Risiken zählt beispielsweise das Totalverlustrisiko, welches aber nicht mit dem Konzept einer sicheren Geldanlage oder gar einer Altersvorsorge zu vereinbaren ist. Weiterhin versäumten Banken und Anlageberater oft, die Anleger über Provisionen aufzuklären, die bei der Vermittlung von Schiffsbeteiligungen oft und üppig flossen.

 

Weist das Anlageberatungsgespräch Fehler auf, stehen die Chancen der Anleger des GEBAB Ocean Shipping 1 gut, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz fordern können. Anleger, die in die Schiffsbeteiligung GEBAB Ocean Shipping 1 investierten, können sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden, um klären zu lassen, wie gut ihre individuellen Chancen auf Schadensersatz sind.

 

Weitere Informationen:

Infoseite GEBAB Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen

 

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