Lloyd Fonds: Kriselnde Schiffsbeteiligungen – Hilfe für Anleger

Lloyd Fonds: Kriselnde Schiffsbeteiligungen – Hilfe für Anleger
26.07.2012306 Mal gelesen
Die Schifffahrtskrise spart Schiffsbeteiligungen der Lloyd Fonds AG nicht aus: Auch Lloyd Schiffsfonds kämpfen mit Insolvenzen und sonstigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Hilfe für Anleger der betroffenen Schiffsfonds.

Das Jahr 2012 steht für Schiffsfonds unter keinem guten Stern: Die Schifffahrtskrise mischt den Markt auf. Diese Krise machte keinen Bogen um Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen des Anbieters Lloyd Fonds. Zu den Fonds mit akuten Problemen zählt der Lloyd Fonds LF 16 MS Rosenheim, dessen Schiff Insolvenz anmelden musste. Ähnlich schlecht erging es Schiffe der Fonds Lloyd Fonds LF 54 Premium Ship Select und Lloyd Fonds LF 31 MS Annabelle Schulte: Sie wurden unter Zwangsverwaltung gestellt. Und dies sind nur die „Zwischenfälle“ der jüngsten Vergangenheit. Die Lloyd Fonds AG sucht daher nach Auswegen. Ein Ansatz ist das Konzept Lloyd Fonds Ocean 16.

 

Schiffsfonds sind keine sicheren Kapitalanlagen

 

In manchen Medienberichten wird angesichts der verbreiten Problem der Schiffsfonds bereits hinter das Modell Schiffsbeteiligung ein Fragezeichen gesetzt. Doch auch  ohne die gesamte Branche in Frage zu stellen, ist die Lage der Schiffsfonds ernst. Für Anleger, denen Lloyd Fonds Schiffsbeteiligungen als sichere Kapitalanlage angepriesen wurden, dürfte die oftmals mehr als dürftige Entwicklung ihres Schiffsfonds ernüchternd sein. Und da sich die Krise der Schifffahrt in der jüngsten Zeit zuspitzt, ist eine generelle Entwarnung für Lloyd Fonds Schiffsbeteiligungen noch verfrüht.

 

Die aktuelle Krise der Transportschifffahrt hat vielfältige Gründe. Zu den Hauptursachen dürfte jedoch die wegen der weltweit stagnierenden Konjunktur verhaltene Nachfrage nach Schiffstransporten zählen. Gleichzeitig wurde (gerade durch Schiffsfonds) in den vergangenen Jahren eine Überangebot an Transportkapazitäten aufgebaut, da immer neue Schiffe vom Stapel liefen. Heute konkurrieren (zu) viele Schiffe um die vorhandenen Aufträge. Die gezahlten Charterraten für Schiffstransporte können nicht allen Schiffen das wirtschaftliche Überleben sichern. Für jene Schiffsfonds, deren Schiff der Konkurrenz nicht gewachsen war, bedeutete das allzu oft Aus oder zumindest ernste wirtschaftliche Probleme.

 

Schadensersatzansprüche bei falscher Beratung

 

Dennoch müssen Anleger, deren Lloyd Fonds Schiffsbeteiligung in eine wirtschaftliche Schieflage geraten ist, nicht einfach tatenlos zu sehen, wie ihr investiertes Geld gefährdet wird. Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann prüfen, wie gut die Chancen der betroffenen Anleger sind, dass sie Schadensersatz fordern können. Da die Anlageberatung durch Banken und Finanzberater oft zu wünschen übrig ließ, haben Anleger gute Chancen, Schadensersatz wegen Falschberatung zu fordern. Beispielsweise wurde kaum ein Anleger auf die hohen Provisionen hingewiesen, die bei der Vermittlung von Beteiligungen an Schiffsfonds häufig an die Berater flossen. Auch musste Anlegern erläutert werden, wie ein Schiffsfonds funktioniert und dass es sich bei einem Schiffsfonds nicht um ein sicheres Sparbuch handelt, sondern um ein Unternehmen. Dass Unternehmen auch in gefährliche finanzielle Schieflagen geraten  können, mussten Anleger mitten in der Schifffahrtskrise bereits erfahren. Daher sollten Anleger der Lloyd Fonds Schiffsbeteiligungen, die wissen möchten, wie gut ihre individuellen Chancen auf Schadensersatz sind, nicht zögern und sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen. Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen berät und vertritt bereits Anleger verschiedener Lloyd Fonds Schiffsbeteiligungen.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Lloyd Fonds Schiffsbeteiligungen

Infoseite Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen

 

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