Schiffsfonds: ATLANTIC Flottenfonds - CHEMTRANS Schifffahrtsgesellschaften vor der Insolvenz - Anleger vor dem Verlust ihrer Investition!

22.03.2012344 Mal gelesen
Berlin, den 22. März 2012. Vor zwei Tagen wurde für die MT “CHEMTRANS ALSTER“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG, die MT “CHEMTRANS EMS“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG, die MT “CHEMTRANS OSTE“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG und die MT “CHEMTRANS WESER“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG, in welche der ATLANTIC Flottenfonds die eingesammelten Anlegergelder investiert hat, Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht gestellt. Die Gesellschafter werden jetzt darüber informiert und stehen dann vor der Frage „Was nun?“. Die eigentliche Frage lautet aber: „Was tun?“ Und auf diese Frage gibt es nach unserer Erfahrung nur eine Antwort: Anlage fachanwaltlich auf Ansprüche prüfen lassen, um Schaden zu vermeiden oder zumindest zu minimieren.

Banken machen Schluss
Das Ende des Geschäftsbetriebes wird aktuell damit begründet, dass die Banken eine weitere Finanzierung der Gesellschaften nicht mehr mittragen könnten. Nationale und internationale Vorschriften hätten sie zu dieser Entscheidung gezwungen. Bei der Durchführung eines Insolvenzplanverfahrens sollen die Fortführung des Geschäftsbetriebes und die nachgelagerte Veräußerung des Schiffsvermögens erfolgen. Die Gesellschafter bleiben – soweit sie nichts tun - über die Beteiligung an der jeweils in Insolvenz befindlichen Schifffahrtsgesellschaft mittelbar auch an der Auffanggesellschaft beteiligt. Sie könnten daher von einer erfolgreichen Betriebsfortführung und anschließenden erfolgreichen Veräußerung des Schiffs profitieren oder aber – und das wird nicht gesagt – am Ende mit „untergehen“. Die scheinbare Rettung, der schnelle Verkauf der Schiffe, würde nicht etwa den Gesellschaftern zugute kommen, sondern zum Verlust ihrer gesamten Einlage führen. Dafür dürften die Banken sorgen.

Schlimmer Konkurrenzkampf, unfaire Kosten und böse Banken?
Die negative Einnahmenentwicklung ist ein wesentlicher Grund für die Krise. Die Einnahmen der Fonds sind in den letzten Jahren rapide gesunken und lagen damit deutlich unter den prospektierten Werten. Zudem sind die Ausgaben, speziell für die Schiffsbetriebskosten, drastisch gestiegen und haben zu erheblichen Mehrbelastungen geführt. In dieser äußerst angespannten Situation haben sich die akkumulierten Verbindlichkeiten gegenüber den finanzierenden Banken aktuell auf insgesamt EUR 68.372.000 summiert.
Die Banken waren nicht bereit, die Zinsmarge zu reduzieren und stellten schließlich ihre Verbindlichkeiten fällig mit der Folge, dass die Fondsgeschäftsführung Insolvenzantrag stellen muss.

Gesellschafter müssen jetzt an sich denken
Den Gesellschaftern ist es im Zweifel jetzt völlig egal, wer oder was schuld an diesem Dilemma, sprich ihren drohenden Verlusten ist. Sicher ist nur, dass keiner Anteile an diesen Fonds erworben hätte, wenn ihm gesagt worden wäre, wie hoch tatsächlich das Risiko ist: Totalverlust
Es wird nun fachanwaltlich zu prüfen sein, ob der jeweilige Gesellschafter beim Erwerb der Anlage von seinem Vermittler ordnungsgemäß aufgeklärt wurde, ob der Prospekt fehlerfrei ist, ob eine realistische Kalkulation des Fonds vorlag, ob Missmanagement zur Krise geführt hat etc.

Provision verschwiegen?
Abgesehen von der Klärung dieser haftungsrelevanten Fragen kann auch die fehlende Aufklärung beim Erwerb der Fondsanteile über die Rückvergütung/Provision, die der Vertrieb erhalten hat, wichtig sein. Unsere langjährige Erfahrung besagt, dass dies in der Vergangenheit nicht wenige Vermittler bzw. Berater unterlassen haben. Dann kann allein dieses „Versäumnis“ für die Geltendmachung eines Rückabwicklungsanspruchs ausreichen.

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Referenz
Wir wurden von der „Wirtschaftswoche“ als „Top-Anlegerschutzkanzlei“ ausgewiesen. Unsere Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht vertreten seit Jahren geschädigte Schiffsfondsanleger und arbeiten eng mit Experten des Schiffsmarktes und der Schiffsfinanzierung zusammen. So können wir  gezielt Insiderkenntnisse für unsere Mandanten nutzen. Wir publizieren ständig zur Anlagevermittlung und Anlageberatung in der Fachpresse.

Ansprechpartner:
Dr. Timo Gansel
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
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André Felgentreu
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
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