Containerfonds: Reedereien machen Verluste – Anleger verlieren Geld

18.01.2012488 Mal gelesen
Berlin, den 18. Januar 2012. Das internationale Containergeschäft auf See geht schweren Zeiten entgegen. Experten rechnen mit einem noch verlustreicheren Jahr als wir es gerade hinter uns haben. Ruinöser Wettbewerb führt zu fallenden Erlösen in der gesamten Branche. Das wird dramatische Folgen für die Anleger einer Reihe von Schiffsfonds haben.

Verluste trotz weltweiter Nachfrage
Die Krise des weltweiten Container-Frachtgeschäfts findet trotz Nachfrage und guter Beladung der Schiffe statt. Dass die Erlöse fallen, hat nicht zuletzt subjektive Gründe. Aus Angst, ihre Schiffe nicht hinreichend beladen zu können, senkten die Reedereien vorsorglich die Preise. Zu diesem Preisverfall gesellt sich noch ein aktuell starker Verdrängungswettbewerb. Die Überkapazitäten führen dazu, dass Reedereien lieber Verluste einfahren, anstatt Marktanteile einzubüßen.

Fondsanleger verlieren Geld
Viele Fondsanleger, die ihr Geld in Containerschiffsfonds investiert haben, müssen auf Grund des ruinösen Wettbewerbs der Reedereien nicht nur auf ihre Ausschüttungen verzichten, sondern auch einen starken Wertverlust ihrer Beteiligung hinnehmen.
Oft tritt der Fonds als Schiffseigner auf und verchartert sein(e) Schiff(e) an Linien-Reedereien. Mit Beginn der Krise haben diese gecharterte Schiffe an ihre Eigner zurückgegeben, sodass die Charter-Raten deutlich einbrachen oder ganz ausblieben. Mittlerweile liegen hunderte Frachter ohne Ladung im Hafen. Und das ohne Aussicht auf Aufträge. Entsprechend hoffnungslos ist die Situation der betroffenen Anleger. Finden die Schiffe ihres Fonds keine Ladung bzw. nur zu ungünstigen Konditionen, geht das letztlich voll zu ihren Lasten. 

Banken haben wenig Geduld
Hinzu kommt, dass die finanzierenden Banken in der Krise kurzen Prozess machen können. Reichen die aktuell erzielbaren Charterraten nicht mehr aus, um Zins und Tilgung zu bedienen, stellen sie den Kredit fällig. Es folgt die Verwertung des Schiffes. Da der Wert eines Schiffs vornehmlich von dessen vertraglich vereinbarten Charterraten abhängig ist, bleibt den Anlegern dann meist nur der Schrottwert. Und der landet bei der Bank, um die offene Darlehensvaluta zu tilgen. Das Ergebnis ist der Totalverlust. Im worst-case-Szenario zahlt der Anleger auch noch seine in den Vorjahren erhaltenen Ausschüttungen an die Bank, wenn diese nicht aus Gewinnen erzielt wurden.

Schadensersatzansprüche prüfen lassen
Betroffene Anleger sollten ihre Schadensersatzansprüche fachanwaltlich prüfen lassen. Viele Containerfonds wie auch Schiffsfonds wurden am Bankschalter als sparbuchähnliche Anlage verkauft. Wurden sie bei der Zeichnung ihrer Beteiligung gar nicht oder nicht richtig über deren Risiken aufgeklärt, dann liegt ein Beratungsverschulden vor, das einen Schadensersatzanspruch auslöst.

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Referenz
Wir sind eine von der „Wirtschaftswoche“ ausgewiesene „Top-Anlegerschutzkanzlei“. Unsere Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht betreuen seit Jahren geschädigte „Schiffsfonds-" und speziell auch „Containerfonds-Mandanten“.
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Ansprechpartner:
André Felgentreu
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
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