MPC - Offen Produktentanker Flotte Schiffsfonds: Anleger sollten ihr Geld nicht verloren geben!

01.12.2011340 Mal gelesen
Berlin, den 1. Dezember 2011. Die Anleger des Schiffsfonds MPC - Offen Produktentanker Flotte müssen um ihr Geld bangen. Der Brancheninformationsdienst fondstelegramm kommt jüngst zu der Einschätzung: „Das Anlegerkapital in der CPO Produktentanker Flotte dürfte verloren sein.“ Die Schiffswerte sollen noch nicht einmal die Kredite decken. Damit droht den Anlegern der Totalverlust ihrer Einlagen, wenn sie nichts unternehmen.

Versprechungen, Verlockungen und Versagen

Anleger sollten mit diesem Fonds die Möglichkeit haben, an den sehr guten Aussichten für dieses Marktsegment zu partizipieren. Doch allein die Feststellung, dass ca. 93 % des weltweiten Warentransportes auf dem Seeweg erfolgt und in den letzten Jahrzehnten ein Wachstum von über 10 % p.a. erreicht wurde, ist ein Allgemeinplatz, der offensichtlich den 8 Fondsschiffen, Produkten- /Chemikalientankern, nicht geholfen hat. Der MPC - Offen Produktentanker Flotte gelang es nicht, so viel Geld einzufahren, wie es nötig gewesen wäre, um die Kosten zu decken und planmäßig zu tilgen, geschweige denn den versprochenen Gewinn zu erwirtschaften.

Misserfolg durch Missmanagement?

Häufig sind für einen wirtschaftlichen Misserfolg mehrere Faktoren ursächlich. Letztlich entscheidend ist aber stets, wie die Verantwortlichen des Unternehmens agiert haben. Und hier kommen erhebliche Zweifel auf, ob das Konzept und die Kalkulation für den Fonds MPC Offen Produktentanker Flotte mit der nötigen kaufmännischen Sorgfalt erstellt wurde.

Risikoaufklärung – Anlageentscheidung - Schadenersatzansprüche

Jedem Anleger bleibt es überlassen, welches Risiko er bei einer Kapitalanlage eingehen möchte. Unabdingbare Voraussetzung dafür ist aber eine umfassende und objektive Risikoaufklärung über das konkrete Anlageangebot. Schließlich hängt die individuelle Anlageentscheidung letztlich von der Chancen-Risiko-Abwägung ab. Werden die Chancen hochgejubelt und die Risiken kleingeschrieben bzw. kleingeredet, dann kommt es im Zweifel zu einer Fehlentscheidung des Anlegers, die Schadenersatzansprüche begründet.

Bei diesem Fonds musste der Anleger zunächst darüber aufgeklärt werden, dass es sich bei der Beteiligung an der MPC - Offen Produktentanker Flotte um eine Unternehmensbeteiligung mit erheblichen Verlustrisiken handelt, die sogar zum Totalverlust der Einlage führen kann. Zudem mussten die Schiffsfondsanleger über eine Reihe von allgemeinen Schiffsfondsrisiken wie auch konkreten Risiken dieser speziellen Anlage aufgeklärt werden.

Nach unserer ersten Einschätzung weist diesbezüglich schon der Prospekt Defizite auf. Erweist sich zudem auch die Beratung des geschädigten Anlegers als unzureichend oder gar falsch, dann hat dieser Anspruch auf Schadenersatz wegen Prospektfehlern und Falschberatung.

Provision verschwiegen?

Abgesehen von der Risikoaufklärung müssen die für Banken tätigen Anlageberater ihre Kunden auch darüber aufklären, ob und wie viel Rückvergütungen sie für den Vertrieb der Fondsbeteiligung erhalten. Unsere langjährige Erfahrung besagt, dass dies in der Vergangenheit viele Vermittler bzw. Berater unterlassen haben. Dann kann allein dieses „Versäumnis“ für die Geltendmachung von Schadensersatz ausreichen.

Unser Angebot: Kostenlose Ersteinschätzung! Bundesweit!

Wir prüfen für Sie kostenlos, welche Ansprüche Ihnen gegen wen zustehen und informieren Sie über die Erfolgsaussichten und die Kosten eines möglichen Vorgehens. Fordern Sie dafür unseren Fragebogen an. Gern können Sie uns auch vorab telefonisch kontaktieren.

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Für Rechtsschutzversicherte übernehmen wir kostenlos die Deckungsanfrage.

Referenz

Wir sind eine von der „Wirtschaftswoche“ ausgewiesene „Top-Anlegerschutzkanzlei“. Unsere Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht betreuen seit Jahren geschädigte Schiffsfondsanleger und arbeiten eng mit Branchenkennern zusammen. So können wir  gezielt Insiderkenntnisse für unsere Mandanten nutzen. Wir publizieren ständig zur Anlagevermittlung und Anlageberatung in der Fachpresse.


Ansprechpartner:
André Felgentreu
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: fe[email protected]

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