Falk-Fonds: Schadensersatzansprüche verjähren Ende 2011 - Anleger sollten rechtzeitig ihre Ansprüche prüfen lassen!

02.08.2011876 Mal gelesen
Berlin, den 2. August 2011. Zum Jahresende verjähren viele Ansprüche auf Schadenersatz gegen Banken und Anlageberater bei Immobilienfonds. Vor allem Anleger der Falk-Fonds 59, 60, 66, 68, 70-75 sollten Ihre Ansprüche prüfen lassen, denn im kommenden Jahr können sie bestehende Schadenersatzansprüche nicht mehr mit einer Klage durchsetzen.

Das Verjährungsproblem
Regelmäßig wird in Prozessen, in denen geschädigte Kapitalanleger Ansprüche wegen falscher Information oder falscher Beratung gegen Vermittler und Berater als auch gegen Banken und Emittenten geltend machen, wenn irgend möglich, die Einrede der Verjährung erhoben.
Das mit dem Gesetz zur Modernisierung des Schuldrechts zum 1.1.2002 eingeführte Verjährungsrecht sieht eine absolute Verjährungsfrist (§ 199 Abs. 3 Nr. 1 BGB) von 10 Jahren seit dem Entstehen des Anspruchs vor. Damit endet für die vor dem 1.1.2002 entstandenen Schadenersatzansprüche zum Jahresende 2011 (exakt am 2.1.2012, weil der 31.12.2011 auf einen Sonnabend fällt und der 1.1.2012 ein Sonntag ist) die Möglichkeit, Ansprüche gerichtlich durchzusetzen.
Wer also eindeutige Anzeichen für einen Schaden wahrnimmt, sollte unbedingt vor Jahresende seine Immobilienfondsbeteiligung auf Ansprüche prüfen lassen, um Verluste zu vermeiden oder zumindest zu minimieren.

Anzeichen für einen Anlageschaden

  • ausbleibende Ausschüttungen
  • fehlende Steuervorteile
  • verlangte „Nachschüsse“
  • negative Geschäftsberichte/Rechenschaftsberichte
  • niedriges Auseinandersetzungsguthaben
  • Insolvenzankündigungen

Vorsorge ist besser als Nachsicht
Viele Kapitalanlagen laufen länger als 10 Jahre, ohne dass es in dieser Zeit zu gravierenden Auffälligkeiten hinsichtlich der Werthaltigkeit der Beteiligung kommt. So merken die Anleger ohne genauere Beschäftigung mit der Entwicklung ihrer Geldanlage und ohne Hinweise der Medien selten, dass entgegen den Zusicherungen der Vermittler und Berater ihre Beteiligung  ihren Wert verloren haben könnte. Kommt diese Erkenntnis erst nach Ablauf der 10 Jahre, so scheitert die gerichtliche Geltendmachung berechtigter Ansprüche mit der Verjährungseinrede des Beklagten. Deshalb:
Auch bei geringsten Zweifeln Kapitalanlage fachanwaltlich prüfen lassen!

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Referenz
Wir sind eine der von der „Wirtschaftswoche“ ausgewiesene „Top-Anlegerschutzkanzlei“. Wir vertreten seit Jahren geschädigte Anleger von Falk-Fonds.
Wir publizieren regelmäßig zur Anlagevermittlung und Anlageberatung in der Fachpresse.

Leseempfehlungen

Ansprechpartner:
Sabine Hochmuth
Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: [email protected]

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