Riesenradfonds "Global View" - Aktuell -

11.07.2011663 Mal gelesen
LG Frankfurt sieht Ansätze für Ansprüche geschädigter Anleger

Der 200 Mio. Euro schwere Riesenradfonds der Deutschen Bank floppte im Jahr 2010 endgültig und wurde damit zu einem weiteren Verlustgeschäft deutscher Anleger. Keines der geplanten Riesenradprojekte konnte verwirklicht werden, stattdessen blieben von ursprünglich 200 Mio. Euro Kapital nur noch 20 Mio. Euro über. Viele Anleger wurden mit einem Übernahmeangebot durch eine entfernte Tochter der Deutschen Bank mit 60 Prozent der Anlagesumme abgegolten.

Im Vergleich zu den Versprechungen im Verkaufsprospekt war dieses Ergebnis sehr ernüchternd für die Anleger. Nun hat das LG Frankfurt in einem Beschluss darauf hingewiesen, dass es Ansätze für Ansprüche gegen die Deutsche Bank sehen würde. Insbesondere bzgl. der gezahlten Provisionen, wäre der Prospekt möglicherweise nicht deutlich genug.

Im Ergebnis können betroffene Anleger in diesem Fall Schadensersatz von der beratenden Bank verlangen bzw. die Rückabwicklung der getätigten Anlage.

Anleger die diese Anlage gezeichnet haben, sollten aufgrund des Hinweises des LG Frankfurt ihre Unterlagen von spezialisierten Rechtsanwälten prüfen lassen.