Waldfonds: Angebote genau prüfen – bei Falschberatung Geld zurück!

26.05.2011460 Mal gelesen
Berlin, den 26. Mai 2011. „Grüne Anlagen“ (Umweltfonds) wie Windenergiefonds, Wasserkraftfonds, Solarfonds etc. erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, da sich hier scheinbar per se „Gutes“ – für die Umwelt – und „Nützliches“ – für einen selbst – miteinander verbinden lassen. Eine relativ neue Umweltanlage stellen so genannte Waldfonds dar.

Mit Holz Geld verdienen
Waldfonds erwirtschaften ihre Renditen durch den Verkauf von Holz. Dafür werden fondseigene oder gepachtete Wälder und Forstplantagen periodisch aufgeforstet. Zum Konzept mancher Fondsanbieter gehört auch der Verkauf der Flächen am Ende der Investition. Dadurch soll – bei einem günstigen Ankauf und einem guten Verkauf – der Kapitalerlös erhöht werden. Die prognostizierten Renditen liegen je nach Fondskonzept zwischen 6 % und 12 % jährlich.
Die Fondsanbieter bewirtschaften Wälder vor allem in Costa Rica, Panama, Paraguay, Brasilien, Vietnam und Rumänien. Bis die Bäume „verwertbar“ sind, müssen die Anleger ca. 20 bis 25 Jahre warten.

Nicht nur der Holzwurm ist ein Risiko
Ob sich die Investition in Holz tatsächlich lohnt, ist von vielen Faktoren abhängig. Zunächst betrifft das das spezielle „Investitionsobjekt“. Die Lage der Fläche, die Wahl der Baumarten, die Bewirtschaftung etc. sind hier ebenso wichtige kalkulierbare Faktoren wie die unkalkulierbaren Risiken Brände, Stürme, Schädlingsbefall oder Trockenheit.
Zu den wirtschaftlichen Risiken zählen insbesondere Schwankungen des Holzpreises auf dem Markt und – bei Auslandsinvestitionen – politische Risiken. Außerdem können zu hohe Investitions-, Provisions-, Verwaltungs- und Bewirtschaftungskosten die Investition unattraktiv machen.
Renditeprognosen sind aufgrund dieser Faktoren, die allesamt für den Erfolg der Anlage wichtig sind, spekulativ. Darüber wird in der Beratung bei der Vermittlung von Holzfonds selten bzw. oft nur sehr unzureichend aufgeklärt. Schlimmstenfalls droht dem Anleger ein Totalverlust seiner Einlage.

Falschberatung führt zur Haftung
Investitionen in geschlossene Fonds sind für sicherheitsorientierte Anleger, die keine großen Risiken eingehen wollen, nicht geeignet. Zudem kann nicht garantiert werden, dass die prognostizierten Renditen tatsächlich erwirtschaftet und dann auch gezahlt werden. Da die Fondsanteile vor Ablauf der langfristigen Beteiligung meist nicht oder nur mit Verlust verkaufbar sind, fehlt dem Anleger zudem bei diesen Fonds die Flexibilität.
Eine Anlageberatung hat anlage- und anlegergerecht zu erfolgen. Verstößt der Anlagevermittler bzw. Anlageberater gegen diese, seine Pflicht und erwirbt der Anleger deswegen ein für ihn ungeeignetes Produkt, haften Vermittler und Berater selbst dann, wenn ein Schaden noch nicht eingetreten ist. Nach der Rechtsprechung des BGH „kann der auf einer fehlerhaften Beratung beruhende Erwerb einer für den Anlageinteressenten nachteiligen, seinen konkreten Anlagezielen und Vermögensinteressen nicht entsprechenden Kapitalanlage bereits für sich genommen einen Schaden darstellen“ (Urt. v. 8.7.2010, Az: II ZR 249/09).
Anleger, die über ihre Fondsbeteiligung, vor allem über die Risiken und Kosten – nicht zuletzt die Provisionen - des Fonds, nicht richtig und vollständig aufgeklärt wurden, sollten ihre Beteiligungen durch einen spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen.

Problematische Holzfonds
Die Zeitschrift Finanztest (Heft 8/2010, S. 33) rügt

  • „Bauminvest 2“ und
  • „Nordcapital Waldfonds 2“

wegen hoher Kosten und Blindinvestitionen.

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Referenz
Wir sind eine der von der „Wirtschaftswoche“ im Jahre 2009 ausgewiesenen „Top-Anlegerschutzkanzleien“. Unsere Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht betreuen seit Jahren bundesweit geschädigte Anleger von Umweltfonds.
Wir publizieren zur Anlagevermittlung und Anlageberatung in der Fachpresse.

Ansprechpartner:
Sabine Hochmuth
Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: [email protected]chtsanwaelte.de
 

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