Cumulus Fonds: Gansel Rechtsanwälte gewinnen gegen EUROHYPO AG

24.11.2010827 Mal gelesen
Berlin, den 24.11.2010. Die EUROHYPO AG verklagt ausgeschiedene Anleger des Cumulus Immobilienfonds „Einkaufs und Gewerbezentrum Hettstedt GdbR“ auf Zahlung ihrer quotalen Haftung. Die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte wehrt erfolgreich Ansprüche gegen betroffene Mandanten vor Gericht ab.

EUROHYPO AG will Geld
Die Fondsgesellschaft ist hochverschuldet. Nachdem das Sanierungskonzept vom Juli 2008 scheiterte, kündigte die innenfinanzierende Bank der Fondsgesellschaft, die EUROHYPO AG, das Objektfinanzierungsdarlehen zum 31.10.2008. Die Schulden der Fondsgesellschaft wachsen aufgrund der schlechten finanziellen Lage seither immer schneller. Die Mieteinahmen reichten nicht mehr für die Bedienung des Objektdarlehensvertrages mit der EUROHYPO AG.

Auf den Vergleich kommt es an
Anfang des Jahres 2009 bot die EUROHYPO AG den Gesellschaftern Vergleiche an. Wer seinen Anteil - quotale Haftungssumme - zahlte, bei dem verzichtete die EUROHYPO AG daraufhin auf weitere Forderungen. Ausgeschiedene Gesellschafter, die ihre Fondsanteile im Rahmen von Vergleichsvereinbarungen hingegen an die Sparkasse Rhein Neckar Nord übertragen hatten - darunter auch unsere Mandanten -, wurden von der EUROHYPO auf Zahlung der Haftungssumme verklagt. Vgl. dazu „Anleger des Cumulus Fonds ?Einkaufs- und Gewerbezentrum Hettstedt GdbR’ werden verklagt – Wir prüfen kostenlos ihre Verteidigungsmöglichkeiten!“ (17.12.2009)

Das Verfahren
In dem Verfahren vor dem Landgericht Frankenthal wurde die Klage der EUROHYPO AG gegen unsere Mandanten abgewiesen. Die EUROHYPO AG konnte die ausgeschiedenen Gesellschafter deshalb nicht in Anspruch nehmen, weil sie bereits einen Verzicht gegenüber der neuen Inhaberin der Fondsanteile, der Sparkasse Rhein Neckar Nord erklärt hatte. Allerdings erklärte das Gericht die Objektdarlehensverträge für wirksam. Das bedeutet, dass Gesellschafter, die das Vergleichsangebot der EUROHYPO AG im Jahr 2009 nicht angenommen haben, zur Zahlung der quotalen Haftung im vollen Umfang verpflichtet sind.

Unser Angebot: Kostenlose Ersteinschätzung!
Für alle Cumulus-Anleger, die sich von ihrer Beteiligung trennen wollen, prüfen wir kostenlos die Erfolgsaussichten ihres Falles.
Bevor sich Cumulus-Anleger des „Einkaufs- und Gewerbezentrum Hettstedt GdbR“ zu irgend etwas verpflichten bzw. eine Entscheidung über die weitere Vorgehensweise treffen, sollten sie sich fachanwaltlich beraten lassen, um Schaden abzuwenden oder zumindest zu begrenzen. Wir sagen Ihnen individuell, was wir für Sie tun können.

Ansprechpartner:
Jana Meister
Fachanwältin für Versicherungsrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: [email protected]