Abmahnung German TOP 100 - Chartcontainer; Rechtsanwälte Kornmeier&Partner, Rasch u.a.

13.08.2010891 Mal gelesen
Vermehrt beobachten wir in letzter Zeit, dass Internetnutzer welche die Datei German TOP 100 - SingleCharts heruntergeladen haben Empfänger urheberrechtlicher Abmahnungen geworden sind, mit denen sie zur Zahlung eines pauschalen Vergleichsbetrages und zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung aufgefordert werden.
 
Abmahnende Kanzleien sind dabei u.a. die Rechtsanwälte Kornmeier & Partner aus Frankfurt sowie die Rechtsanwälte Rasch aus Hamburg, deren Mandanten die ausschließlichen Nutzungs- und Verwertungsrechte an Liedern innehaben, die in der Datei German TOP 100 enthalten sind.
 
Immer wieder begegnet uns dabei in solchen Fällen eine für Abgemahnte u.U. fatale Fehlvorstellung: sowohl Betroffene, die sich mit dem Vorwurf identifizieren können als auch solche, die sich an sich für unschuldig halten kommen bisweilen auf die Idee, unbeanstandet den Forderungen der Gegenseite nachzukommen. Nicht selten steht dahinter die Hoffnung, dass man nach einer einmaligen unkomplizierten Zahlung und Unterschrift dann in Ruhe gelassen wird.
 
Das ist eine Vorstellung, die wir so keinesfalls bestätigen können. Mit einer einmaligen Verpflichtung und Erfüllung bleiben Ansprüche anderer Rechteinhaber vollends unbeeindruckt. Das sich damit weiteren Abmahnungen vorbeugen lässt entspricht keinesfalls unseren Erfahrungen.
 
Erfolgsversprechender erscheint es unserer Meinung nach, sich von Anfang an von einem versierten Anwalt beraten zu lassen. Mit diesem kann dann ausgelotet werden, wie sich die aktuellen Forderungen am besten reduzieren lassen und welche Maßnahmen ergriffen werden können, um so gut wie möglich Abmahnungen weiterer Rechteinhaber zuvorzukommen.
 
Sollten auch Sie eine Abmahnung erhalten haben, so können Sie sich jederzeit an uns wenden. Wir haben bereits eine Vielzahl Abgemahnter vertreten und wissen, worauf es für eine erfolgreiche Verteidigung ankommt.

Ihre Ansprechpartner:    Rechtsanwalt Jorma Hein und Rechtsanwalt Philipp Achilles