Abmahnung von rka für Dead Island - Stand Januar 2014

Abmahnung von rka für Dead Island - Stand Januar 2014
16.01.2014258 Mal gelesen
Haben auch Sie eine Abmahnung der Kanzlei .rka wegen des Spiels Dead Island erhalten?

Die Rechtsanwaltskanzlei .rka versendet auch 2014 wieder Abmahnungen für das Spiel „Dead Island“. Eine solche aktuelle Abmahnung  liegt uns vor. Darin wird ein pauschaler Vergleichsbetrag von 700,00 EUR sowie die Abgabe einer Unterlassungserklärung gefordert. Soweit so bekannt sollte man denken – schließlich hat die Kanzlei rka in der Vergangenheit auch schon viele Abmahnungen wegen des Spiels Dead Island versandt, bei genauerer Betrachtung ergeben sich jedoch einige Neuerungen im Vergleich zu den Abmahnungen etwas aus dem Jahre 2013.

Zunächst ist auffällig dass in der aktuellen Abmahnung die Gesamtkosten für Auskunftsverfahren und Providerkosten aufgeführt sind und diejenigen Kosten, welche davon  auf den Abgemahnten  anfallen, konkret beziffert werden. In dem uns vorliegende Fall knapp unter  8,00 EUR, ferner werden die Anwaltskosten, welcher der Störer zu tragen hat nach einem Streitwert von 1.000,0 EUR berechnet. Damit wird offenkundig den Gesetzesänderungen, welche im Oktober 2013 in 97a Abs. 2 UhrG eingeführt wurden  Rechnung getragen.  Hier zeigt sich auch die deutlichste Diskrepanz zu den älteren Abmahnungen von rka für das Spiel Dead Island, bei denen  über 800,00 EUR Anwaltskosten gefordert wurden.

Ferner ist noch anzumerken, dass die Kanzlei rka in ihren neuesten Abmahnungen überschießende Anwaltskosten, welche der Täter der Rechtsverletzung  ergänzend zu tragen habe über eine nicht unkomplizierte Subtraktion errechnet.

Während die Kanzlei .rka  in ihren älteren Abmahnungen pauschale Vergleichsangebote (Anwaltskosten und Schadensersatz auch gegenüber Dritten) von 1.500,00 EUR übereichte, beträgt das Vergleichsangebot in der mir vorliegenden Abmahnung 700,00 EUR. Es ist aber davon auszugehen, dass die Vergleichssumme bei Verletzungen an mehreren Tagen  etwas höher angesetzt wird. Selbst bei einem Vergleichsbetrag von 900,00 EUR wäre dieser Vergleich aber immer noch 600,00 EUR günstiger als die älteren Vergleichsangebote. Hier hat die Gesetzesänderung also durchaus einen positiven Effekt für Abgemahnte.

Nachdem der BGH aber zuletzt sowohl in der Morpheus Entscheidung als auch in der BearShare Entscheidung deutlich gemacht hat, dass der Anschlussinhaber keinesfalls immer haftet (auch nicht als Störer) kann Abgemahnten nur geraten werden, nach Erhalt einer „Dead Island Abmahnung“ mit einem versierten Anwalt zu sprechen. Die Anwälte der Kanzlei Dr. Wachs Rechtsanwälte beraten seit Jahren Mandanten aus ganz Deutschland, die eine Filesharing Abmahnung erhalten haben. Sprechen Sie uns an, das erste Gespräch zu Chancen und Risiken im Umgang mit der Abmahnung ist kostenlos.

Ihre Kanzlei Dr. Wachs Rechtsanwälte