Abmahnung APW Battleship - Auffenberg Petzold Witte

10.07.2012443 Mal gelesen
Haben auch Sie eine Abmahnung der Kanzlei APW Rechtsanwälte und Notar wegen der angeblichen Urheberrechtsverletzung an dem Film Battleship erhalten?

(…) „strafbare – Urheberrechtsverletzung durch den unberechtigten Upload des Kinofilmes „Battleship“ über die Peer-to-Peer Netzwerke BitTorrent / E-mule“, so lautet der Vorwurf, der derzeit eine Vielzahl von Internetanschlussinhabern ereilt, denen im Rahmen einer APW Rechtsanwälte und Notar Abmahnung vorgeworfen wird, den Film Battleship unerlaubt im Internet zum Download angeboten zu haben. Der Rechteinhaber Universal Pictures International Germany GmbH hat ein Ermittlungsunternehmen damit beauftragt, bekannte Filesharing-Börsen hinsichtlich des unerlaubten Downloadanbgebot des Filmes zu durchsuchen. Anhand der aufgezeichneten Daten erwirkt die Kanzlei APW Rechtsanwälte und Notar (Auffenberg Petzold Witte) bei dem zuständigen Gericht eine Anordnung auf Herausgabe der zugehörigen Adressdaten. Was nun folgt ist die wenige Tage später im Briefkasten liegende APW Abmahnung wegen des Filmes Battleship.

In der APW Abmahnung werden die Abgabe einer Unterlassungserklärung sowie die Zahlung eines Betrages in Höhe von 450,00 Euro gefordert. Die Forderung setzt sich aus 350,00 Euro Schadensersatz und 100,00 Euro Anwaltskosten zusammen. An dieser stelle muss angemerkt werden, dass sich die Anwaltskosten in einem akzeptablen Bereich befinden. Die oft gestellte Forderung, die Anwaltskosten im Abmahnfall zu niedrig wie möglich anzusetzen, findet hier Anwendung. Abgesehen davon muss jedoch der geforderte Schadensersatz in Höhe von 350,00 Euro gesondert bewertet werden. Abhängig von der individuellen Ausgangssituation muss hinterfragt werden, ob es nicht Argumente gibt, die für eine Zurückweisung der Forderung aus der APW Abmahnung wegen Battleship sprechen. Pauschal lässt es sich nicht beantworten, welche Chancen in dem jeweiligen Fall bestehen.

Mittelpunkt der APW Abmahnung wegen Battleship ist die Unterlassungserklärung. Hierin soll der Abgemahnte bestätigen, das gerügte Verhalten zu beenden und im Falle einer Wiederholungstat eine angemessene Vertragsstrafe zu zahlen. Die Kanzlei APW Rechtsanwälte und Notar weist in der Abmahnung darauf hin, dass bereits ein Formulierungsvorschlag angefügt sei. Dieser muss jedoch nicht verwendet werden. Die Prüfung einer Vielzahl von Unterlassungserklärungen und auch die nähere Sichtung der vorliegenden Formulierung lässt dazu raten, die Erklärung in einigen Punkten abzumildern. Der Abgemahnte muss nicht schriftlich versichern, den geforderten Geldbetrag zu zahlen. Selbst wenn eine Zahlung geleistet wird, so muss diese Formulierung nicht unterzeichnet werden. Gerade dann, wenn der Fall hinsichtlich einer möglichen Zurückweisung der Geldforderung geprüft werden soll, muss eine veränderte Unterlassungserklärung abgegeben werden.

In der APW Rechtsanwälte und Notar Abmahnung wegen Battleship ist eine Frist gesetzt. Bis zu diesem Tag muss eine optimal formulierte Unterlassungserklärung bei der Gegenseite eingegangen sein. Nur so können eine kostenintensive Unterlassungsklage und eine einstweilige Verfügung abgewehrt werden. Die Erklärung sollte als einmalige Chancen gesehen werden, sich hinreichend vor weiteren Konsequenzen zu schützen. Dieses funktioniert jedoch auch nur, wenn die Unterlassungserklärung korrekt formuliert wurde. Gerne beraten wir Sie hierzu.

Wenn auch Sie mit so einer APW Abmahnung wegen Battleship konfrontiert werden, dann können Sie sich gerne im Rahmen einer kostenlosen, telefonischen Ersteinschätzung an uns wenden. In dem ersten Gespräch berät Sie Dr. Wachs zu Chancen und Risiken einer außergerichtlichen Verteidigung. Weiter erfahren Betroffenen in diesem ersten Gespräch auch die für eine Verteidigung anfallenden Kosten. Dieser Betrag ist pauschal und wird schriftlich festgelegt. Wenn auch Sie Interesse haben, dann können Sie sich unter der Rufnummer 040 411 88 15 70 gerne an uns wenden.

Ihre Kanzlei Dr. Wachs Rechtsanwälte