Abmahnung über die Kanzlei Sasse & Partner wegen einer unerlaubten Verwertung des Films „Ziemlich beste Freunde“

13.04.2012225 Mal gelesen
„Ziemlich beste Freunde“: Die Kanzlei Sasse & Partner Rechtsanwälte mahnt im Auftrag der Senator Film Verleih GmbH den Anschlussinhaber wegen eines unerlaubten Anbietens des Werkes in einer Tauschbörse über den Internetanschluss des Adressaten ab.

Dem Schreiben ist eine vorformulierte Unterlassungserklärung beigefügt. Es u.a. wird die Zahlung eines bestimmten Geldbetrages gefordert, der als Vergleichsbetrag – 800,00 € – ausgeworfen wird.

Es ist nicht zu empfehlen, die beigefügte Unterlassungserklärung unreflektiert und ungeprüft zu unterzeichnen und zurückzusenden. Ob und inwieweit nämlich ein Unterlassungsanspruch besteht und daher zur Vermeidung eines gerichtlichen Verfahrens eine Unterlassungserklärung abgegeben werden sollte, muss zunächst konkret geprüft werden. Auch wenn ein Unterlassungsanspruch besteht, kann die Unterlassungserklärung i.d.R. modifiziert werden (sog. modifizierte Unterlassungserklärung).

Gleiches gilt für die Zahlung von Schadenersatz und die Erstattung der Abmahnkosten (insb. Rechtsanwaltskosten). Auch hier gilt es zu prüfen, ob und inwieweit ein Zahlungsanspruch überhaupt besteht.

Beachten Sie unbedingt die gesetzten Fristen.

Sie haben eine Abmahnung erhalten?

Wird Ihnen mitgeteilt, dass eine öffentliche Zugänglichmachung (Angebot zum Download) über Ihren Anschluss durch die Teilnahme an einer sogenannten Internettauschbörse (Peer-to-Peer-Netzwerk) erfolgt sei?

Sehr gerne beraten oder vertreten wir Sie. Herr Rechtsanwalt Teusch ist hierbei in der Kanzlei Ansprechpartner für Sie.

Gerne können Sie Herrn Rechtsanwalt Teusch auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten oder auch am Wochenende unter

+49 177 / 83 77 406

oder via E-Mail über

[email protected]

kontaktieren. Weitere Informationen zum Thema Abmahnung wegen Filesharing urheberrechtlich geschützter Werke finden Sie auf der Seite

www.abmahnung-und-nun.de.