Hilfe bei Abmahnung Rechtsanwälte Uhrmann+Collegen (U+C) – DigiProtect – „The Interns“

19.11.20101315 Mal gelesen

Im Namen der Firma DigiProtect mahnen die in Regensburg ansässigen Rechtsanwälte Uhrmann + Collegen (U+C) Verstöße gegen die Bestimmungen des Urheberrechts über sog. p2p-Netzwerke (Internettauschbörsen) ab. Dabei geht es um das illegale Herunterladen und öffentliche Zugänglichmachen u.a. der Serie

„The Interns“

aus den 1970ern.

Sowohl die durch das Herunterladen stattfindende Vervielfältigung als auch die die öffentliche Zugänglichmachung der Serie für andere Tauschbörsennutzer sind nur dem Rechteinhaber gestattet, §§ 16, 19a UrhG. Ein Verstoß hiergegen hat sowohl Unterlassungsansprüche des Rechteinhabers als auch Erstattungsansprüche bzgl. der entstandenen Anwaltskosten und Schäden, §§ 97f. UrhG.

Nicht selten kommt es dabei vor, dass Internetnutzer, die ältere Filme, Serien oder Lieder heruntergeladen haben, über eine Abmahnung recht verwundert sind. Ihnen ist zwar klar, dass Filesharing als solches illegal ist, aber scheinbar gibt es eine Fehlvorstellung, dass nur aktuelle Titel von dem Verbot erfasst sind. Wirtschaftlich ganz unsinnig ist diese Überlegung dabei eigentlich nicht, resultiert der Löwenanteil des der Musikindustrie entgehenden Gewinns aus der illegalen Verwertung aktueller Hits und Blockbuster.

Grund genug, hier ein paar Sätze über die Dauer des Urheberrechts zu verlieren. § 64 UrhG regelt insofern, dass das Urheberrecht siebzig Jahre nach dem Tod des Urhebers erlischt. Zudem sieht das Gesetz vor, dass wenn mehrere Personen Urheber sind, was bei Liedern, Filmen und Serien regelmäßig der Fall sein wird, das Recht siebzig Jahre nach dem Tod des letzten lebenden Miturhebers erlischt. Das sind bei Filmen Hauptregisseur, Drehbuchautor, Urheber der Dialoge sowie der Komponist des Soundtracks (§ 65 UrhG).

Diese Vorgaben zu Grunde gelegt bedeutet das, dass selbst bei Werken aus den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts die Urheberrechte noch nicht erloschen sind und illegale Nutzungen daher abgemahnt oder sonst rechtlich verfolgt werden dürfen.

Daher gilt wie sonst bei Abmahnungen auch: der Empfänger einer solchen sollte zunächst kühlen Kopf bewahren und keinesfalls in Panik die vorformulierte Unterlassungserklärung unterschreiben oder den in diesem Falle von den Rechtsanwälten U+C geforderten 650 EUR ungeprüft zahlen. Denn u.U. kann dieser Betrag zu hoch veranschlagt sein. Und nur eine sorgfältige anwaltliche Prüfung kann beantworten, ob und wenn ja in welcher Form eine Unterlassungserklärung (die immerhin bis zu 30 Jahre wirksam sein kann) abgegeben werden muss. Denn möglicherweise beinhaltet das vorformulierte Exemplar über das unbedingt notwendig hinausgehende Klauseln oder Klauselteile. Insofern ist anwaltlicher Rat unbedingt anzuraten.

Sollten auch Sie eine Abmahnung der Rechtsanwälte Uhrmann+Collegen (U+C) erhalten haben, so können Sie sich jederzeit an uns wenden. Wir haben bereits eine Vielzahl Abgemahnter vertreten und wissen, worauf es für eine erfolgreiche Verteidigung ankommt.

 

Hier finden Sie mehr zum Thema Abmahnung erhalten.

 

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