Die Flexstrom-Insolvenz - Wie die Flexstrom-Kunden ihr Geld retten - Optimal Grün und Löwenzahn Energie sind auch betroffen

Fachartikel aus dem Bereich Bauen und Immobilien - 14.04.2013 - 4.130 mal gelesen, 4 mal kommentiert.
Die Flexstrom-Insolvenz - Wie die Flexstrom-Kunden ihr Geld retten. Einzugsermächtigung widerrufen oder Geld was mit der Einzugsermächtigung eingezogen wurde von der Bank, Sparkasse oder Volksbank zurückholen! Optimal Grün und Löwenzahn Energie sind auch betroffen!
Die Flexstrom-Insolvenz -  Wie die Flexstrom-Kunden ihr Geld retten - Optimal Grün und Löwenzahn Energie sind auch betroffen

Verbraucher, die ihren Strom bei Flexstrom per Vorkasse an den insolventen Stromanbieter Flexstrom bezahlt haben, dürften einen Großteil ihres Geldes nicht wiedersehen. Verbraucherschützer und Rechtsanälte raten generell:  Einzugsermächtigungen widerrufen, nichts mehr zahlen, neuen Anbieter suchen.

Rund 30.000 Kunden in Berlin sind davon betroffen!

Die gute Nachricht für die Kunden von Flexstrom vorab: „Niemand muss befürchten, im Dunkeln zu sitzen“, betont Bernd Ruschinzik von der Verbraucherzentrale Berlin. „Wenn die Kunden nicht mehr von Flexstrom beliefert werden, fallen sie automatisch in die Grundver-sorgung.“ Der Strom kommt dann von Vattenfall – allerdings zu einem vergleichsweise teuren Tarif. Vattenfall muß die Grundversorgun sichern!

Dass die Kunden von Flexstrom und deren Stromtöchtern Optimal Grün und Löwenzahn Energie   – zumindest vorübergehend – mehr für ihren Strom bezahlen müssen als bei Flexstrom, ist nicht die einzige schlechte Nachricht. Verbraucher, die ihren Strom bereits per Vorauskasse bezahlt haben, dürften ihr Geld oder zumindest einen Großteil der Vorauszahlungen nicht mehr wiedersehen. Erfahrungsgemäß bekämen die Gläubiger in Insolvenz-verfahren nämlich nur rund fünf Prozent ihrer Forderungen zurück.

Wer kann, sollte sein Geld daher jetzt möglichst zurückhalten. Voraus-zahlungen sollte der Verbraucher auf keinen Fall mehr leisten, da sind sich die Verbraucherschützer und Anwälte einig. 

Wer in den vergangen Wochen per Einzugsermächtigung an Flexstrom gezahlt hat, sollte nicht nur seine Einzugsermächtigung widerrufen, sondern auch sein Geld über die Bank, Sparkasse oder Volks-bank zurückholen. Bei Einzugsermächtigungen ist das im Rahmen der rechtlichen Möglichkieten der Kontoverbindung möglich. Wer das Geld dagegen überwiesen hat, kann nichts mehr machen.

Seit Freitagnachmittag leitet Vattenfall als Netzbetreiber keinen Strom mehr von Flexstrom durch das Berliner Stromnetz. Kunden werden jetzt vom Grundversorger beliefert, auch das ist in Berlin Vattenfall.

In der nächsten Woche erhalten die Betroffenen gleich zwei Mal Post: Zunächst teilt ihnen Vattenfall als Netzbetreiber mit, dass sie nicht mehr von Flexstrom beliefert werden, anschließend begrüßt sie der Stromlieferant Vattenfall als neue Kunden.

Wer der teuren Grundversorgung entkommen will, sollte sich dann möglichst schnell einen neuen Anbieter suchen. „Das ist jederzeit möglich“, sagt Vattenfall-Sprecher Hannes Stefan Hönemann.

Der Wechsel sollte zwar per Gesetz innerhalb von zwei Wochen über die Bühne gehen. Realistisch ist der Wechsel aber in vier Wochen.

Kommentieren Sie diesen Beitrag:

Autor: Khadija Datum: 06.06.2013, 11:18

Ich habe ein kurze Frage:
Die Jahresrechnung für 2012 wurde bei mir schon abgebucht und zwar in April 2013.
Als ich erfahren habe das die Pleite sind habe ich mir das Geld wieder zurück geholt in Mai 2013 . In Juni 2013 hat mir Optimal Grün ein Mahnung geschickt .
Was soll ich machen ?

Autor: Löwenzahnkunde Datum: 27.04.2013, 08:54

Flexstrom Affäre 2013! wer steckt dahinter? arme Verbraucher so sogar kein Schutz bekommen können...

Autor: Berliner Datum: 18.04.2013, 16:21

FlextSrom-Insolvenz,kluges Geschäftsmodell?

Interessant, erst vor wenigen Monaten hat FlexStrom für 20 Millionen Euro die Firma Optimal Grün Strom gekauft, wobei die handelnden Personen Käufer und Verkäufer gleichzeitig sind. Offensichtlich sind dadurch Millionen an die Geschäftsfsührer privat geflossen und gleichzeitig wurde die FlexStrom finanziell ausgedünnt und insolvenzreif gemacht-schlaues Geschäftskonzept oder geschickt verschleierter Betrug an 500.000 Kunden?

Autor: Manfred Kock Datum: 15.04.2013, 23:52

Ich bekomme meinen Strom von Löwenzahn_Energie und habe für das Jahr 2013 vorausgezahlt. Mein Vertrag läuft theoretisch noch bis zum 31.12.2013. Soll ich den Vertrag jetzt schon kündigen und mir einen neuen Stromanbieter suchen, oder soll ich noch auf eine Mitteilung von Löwenzahn- Energie warten?
Antwort an: manfred_kock@freenet.de