Werdermann | von Rüden, Partnerschaft von Rechtsanwälten, Leipziger Platz 9, 10117 Berlin

Rechtsanwalt

Johannes von Rüden

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Verbraucherorientiertes Bankrecht / Versicherungsrecht

Die Kanzlei Werdermann | von Rüden Rechtsanwälte vertritt sowohl auf dem Gebiet des Bankrechts als auch im Bereich des Versicherungsrechts ausschließlich Verbraucher. Die spezialisierten Rechtsanwälte treten bundesweit gegen Großkonzerne wie Banken und Versicherer an. Hierbei fokussieren sie sich auf klar definierte Themenkomplexe, sodass eine kosteneffiziente Beratung ermöglicht wird.

Widerspruch und Widerruf von Kapitallebensversicherungen

Die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs in Bezug auf das Widerspruchsrecht von Verbrauchern ermöglicht es uns, zahlreiche Lebensversicherungsverträge unserer Mandanten rückabzuwickeln, die zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen wurden. Widerspruch und Widerruf sind hierbei äußerst kostengünstige Methoden, da sich gegenüber einer Kündigung, bei welcher lediglich der sogenannte Rückkaufswert ausgezahlt wird, im Durchschnitt finanzielle Vorteile zwischen 10 und 40 Prozent erreichen lassen. Wir bieten Ihnen eine kostenlose Erstprüfung Ihrer Widerspruchsbelehrung und stellen Ihnen – selbstverständlich ebenfalls kostenfrei – ein Tool zur Verfügung, mit dem Sie Ihre Rückabwicklungsansprüche berechnen können.

Rückabwicklung von Immobilienkrediten

Infolge der aktuellen Niedrigzinsphase ist die Rückabwicklung von Immobilienkrediten für Darlehensnehmer derzeit besonders attraktiv. Zahlreiche Widerrufsbelehrungen, die im Rahmen von Darlehensverträgen Anwendung fanden, weisen Fehler auf und führen daher zu einem ewigen Widerspruchsrecht auf Seiten der Verbraucher. Innerhalb der letzten drei Jahre ist es uns gelungen, 4.000 Fälle gerichtlich oder außergerichtlich abzuwickeln. Hierbei haben wir bereits 25.000 Immobilienkredite geprüft.

Vertretung von Kapitalanlegern

Für unsere Mandanten, deren Investments in Fonds, Anleihen oder Genussrechten sich als unrentabel erweisen, machen wir Ansprüche auf Schadensersatz geltend. Grundlage hierfür sind beispielsweise Prospekthaftung und Falschberatung. Allzu oft profitieren lediglich die Vorstände, Geschäftsführer oder Anlageberater. Hiergegen setzen wir uns für Sie zur Wehr!

Gewerblicher Rechtsschutz / Medien- und Urheberrecht / IT-Recht

Auf den Gebieten des Urheberrechts, des Multimediarechts sowie des Presse- und Rundfunkrechts bewegen wir uns bereits seit mehreren Jahren. Auch der gewerbliche Rechtsschutz stellt einen unserer Schwerpunkte dar. Im Markenrecht, Wettbewerbs- und IT-Recht werden jedes Jahr mehrere hundert Mandate für Unternehmen jeglicher Art von uns bearbeitet.

Kanzleinews

WVR Law stellt Strafanzeige gegen Verkehrsminister Dobrindt und Präsidenten des Kraftfahrbundesamtes

15.11.2016844 Mal gelesen

Die Berliner Kanzlei, die zahlreiche VW-Anleger und Fahrzeugeigentümer im Rahmen des VW-Abgasskandals vertritt, nimmt einen aktuellen Artikel im SPIEGEL zum Anlass.

„Aus der Berichterstattung haben sich hinreichende Anknüpfungstatsachen für ein strafrechtlich relevantes Verhalten ergeben.

Als unabhängiges Organ der Rechtspflege haben wir uns dazu gezwungen gesehen, die zuständigen Staatsanwaltschaften Berlin und  Flensburg hiervon in Kenntnis zu setzen, da hier der Anfangsverdacht für verschiedene Straftaten besteht“ erklärte der Rechtsanwalt und Partner Johannes von Rüden am Montag in Berlin.

 Insbesondere wurden laut Bericht des Magazins „Der Spiegel“ nunmehr auch Messungen bezüglich des Kohlendioxidausstoßes durchgeführt, der auf den tatsächlichen durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch konkrete Rückschlüsse zulässt; die Messergebnisse wurden jedoch auch hier nicht bekannt gegeben. Die gemessenen Werte lagen wohl deutlich über den von den Herstellern angegebenen Werten. 

 Zur Veröffentlichung ihrer Messergebnisse wäre das Kraftfahrtbundesamt nach dem Umweltinformationsgesetz verpflichtet gewesen.

 

 Durch dieses Unterlassen wurden Käufer getäuscht, die offensichtlich bei Kenntnis der tatsächlichen Ausstoßwerte die betroffenen dieselbetriebene Fahrzeuge nicht angekauft hätten. Für den Betrugstatbestand ist nicht maßgeblich, dass sich der Täter selbst bereichern wollte, sondern auch eine so genannte Drittbereicherungsabsicht ist möglich und ausreichend.

Die Staatsanwaltschaft soll insbesondere prüfen, ob hier ein Anfangsverdacht der Beihilfe zum Betrug begründet ist. „Die Staatsanwaltschaft wird nun im Rahmen ihrer eigenen Zuständigkeit und ihrer Möglichkeiten den Sachverhalt aufzuklären haben“, ergänzt von Rüden.

Die Kanzlei Werdermann |von rüden Rechtsanwälte vertritt zahlreiche PKW Eigentümer und VW Aktionäre.

   

Weitere Informationen finden Sie unter:

 

http://www.vw-abgas-schaden.de/

 

www.wvr-law.de

 

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Attraktives Vergleichsangebot – Bank verhindert kundenfreundliche Entscheidung

09.12.2015562 Mal gelesen

Berlin/Karlsruhe – Der Bundesgerichtshof (BGH) hätte am kommenden Dienstag über eine Revision eines Verbrauchers im Bereich des Bankrechts verhandelt. Die Parteien haben sich zwischenzeitlich außergerichtlich geeinigt. „Wir müssen davon ausgehen, dass die verklagte Bank dem Verbraucher ein derart attraktives Angebot gemacht hat, dass sie die Zustimmung zur Rücknahme der Revision erteilt hat. Damit sollte wohl eine kundenfreundliche Entscheidung verhindert werden“, sagte Rechtsanwalt Johannes von Rüden von der Kanzlei Werdermann | von Rüden in Berlin. Die angegriffene Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamburg befindet sich auf unserer Webseite (OLG Hamburg, Urt. v. 02.04.2015, 13 U 87/14, Volltext).

Der Bundesgerichtshof hätte sich im Wesentlichen mit der Frage zu befassen gehabt, ob die Ausübung des Widerrufsrechts ausgeschlossen ist, wenn der Verbraucher nur von der Intention gelenkt wird, sich von einem für ihn nachteiligen Geschäft zu trennen.

„Maßgeblich ist nur, ob die fehlerhafte Widerrufsbelehrung abstrakt dazu geeignet sein kann, den Verbraucher von der Ausübung seines Widerrufsrechts abzuhalten. Insoweit bleiben die wahren Motive des Verbrauchers unberücksichtigt. Das zeigt sich auch darin, dass der Widerruf nach dem Willen des Gesetzgebers keiner Begründung bedarf“, sagte von Rüden mit Blick auf eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Stuttgart. Das Verfahren ist ebenfalls am Bundesgerichtshof anhängig, in dem von Rüden die Verbraucher vertritt.

Der Verbraucher hatte im Jahr 2005 spekulative Kreditgeschäfte zur Finanzierung einer Kommanditbeteiligung über 110.000 Euro abgeschlossen, die mit so genannten Stop-Loss-Orders für Optionsscheine verbunden waren. Dabei werden Verkaufsorders ausgelöst, sobald der Kurs eine vorher festgelegte Schwelle unterschreitet, um Verluste weitestgehend abzuwenden. Das Landgericht Hamburg (LG Hamburg, Urt. v. 04.06.2014, 307 O 139/14) war nach einer Beweisaufnahme davon ausgegangen, dass der Verbraucher ordnungsgemäß über sein Widerrufsrecht aufgeklärt worden ist. Insbesondere sei ihm auch die Widerrufsbelehrung ausgehändigt worden.

Auf die so genannte Gesetzesmäßigkeitsfiktion nach § 14 Abs. 3 BGB-Info-Verordnung könne sich die Bank mit Recht berufen. Danach gilt auch eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung als ordnungsgemäß, wenn die Bank nicht von dem (fehlerhaften) gesetzlichen Muster inhaltlich abgewichen ist. Zwar sei die Widerrufsbelehrung wegen der Formulierung, die Widerrufsfrist beginne „frühestens“ mit Erhalt der Widerrufsbelehrung fehlerhaft – die Gesetzmäßigkeitsfiktion würde aber greifen: Es habe keine inhaltlichen Änderung vorgelegen, sondern nur sprachliche Konkretisierungen, die dem besseren Verständnis dienen würden.

Das OLG Hamburg beurteilt dies jedoch anders: Durch das Weglassen eines Satzes aus der ursprünglichen Musterwiderrufsbelehrung würde eine inhaltliche Änderung vorliegen. Dies hatte das Landgericht Hamburg nicht erkannt. Danach könne sich die Bank nicht mehr auf die Gesetzmäßigkeitsfiktion berufen.

Allerdings könne der Verbraucher das Widerrufsrecht vorliegend nicht mehr ausüben. Dies würde eine unzulässige Rechtsausübung darstellen. Gem. § 242 BGB sei die Ausübung eines Gestaltungsrechts auch dann zu versagen, wenn ein berechtigtes schutzwürdiges Eigeninteresse fehlen würde. Das Widerrufsrecht soll seinem Zweck her dazu dienen, dem Verbraucher die Möglichkeit einzuräumen, seine auf den Vertragsschluss gerichtete Willenserklärung zu überprüfen, eventuell andere Angebote einzuholen und keine unüberlegten Entscheidungen zu treffen. Zu diesem Zweck sei das Widerrufsrecht aber vorliegend nicht ausgeübt worden.

Rechtsmissbräuchlich sei es nach der Auffassung des Oberlandesgerichts Hamburg auch, wenn durch die Ausübung des Gestaltungsrechts „Vorteile in Anspruch genommen werden und die dazugehörigen Nachteile abgewendet werden sollen“. Vor dem Landgericht hatte der Verbraucher eingeräumt, dass er im Nachhinein erfahren habe, dass sich die Geschäfte steuerlich nicht so absetzen ließen, wie er sich vorgestellt hatte. Damit aber, so das OLG Hamburg, würden die Risiken der Geldanlage unzulässigerweise auf den Kreditgeber abgewälzt werden.

Stellenausschreibung: Studentische Hilfskraft (m/w) im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht

31.08.2015262 Mal gelesen

Werdermann | von Rüden Partnerschaft von Rechtsanwälten ist eine bundesweit vertretene Kanzlei mit Sitz in Berlin und Hamburg. Sie ist überwiegend auf dem Bereich des Verbraucherrechts tätig.

Ein Schwerpunkt der anwaltliche Tätigkeit liegt auf der Bearbeitung  Mandante im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts. Für diesen Bereich sucht die Kanzlei ab sofort studentische Mitarbeiter (m/w) für 10 bis 20 Wochenstunden. Die Tätigkeit liegt im Wesentlich darin, für Fachzeitschriften und -portale Artikel zu aktuellen Urteilen im Bereich "Vorfälligkeitsentschädigungen" und "fehlerhafte Widerrufsbelehrungen" zu verfassen.

Die Tätigkeit kann zeitlich flexibel ausgeübt werden, so dass keinerlei Konflikte mit universitären Veranstaltungen entstehen sollten.

Die Ausschreibung richtet sich an Studenten und Referendare ab dem 6. Fachsemester. Interesse an der aktuellen Entwicklung der Rechtsprechung im Bank- und Kapitalmarkrecht wird vorausgesetzt, wobei vertiefte Kenntnisse in der Materie von Vorteil sind. Der geübte Umgang mit MS-Word, MS-Outlook und juristischen Datenbanken wird vorausgesetzt.

Bewerbungen können im PDF-Format mit dem Betreff "Bewerbung studentische Hilfskraft an Frau Urban per E-Mail an [email protected] gerichtet werden.

Rechtsanwalt IT RECHT Berlin und bundesweit- IT Verträge – Datenschutz - Compliance

31.10.2011656 Mal gelesen

Die Kanzlei Werdermann | von Rüden aus Berlin ist vertreten durch Rechtsanwalt Werdermann und Rechtsanwalt von Rüden vermehrt auf dem Gebiet des IT Recht tätig. Gerade auf dem Gebiet des IT Rechts muss der Rechtsanwalt in der Lage sein „ die Sprache“ der IT Branche zu sprechen. Die Anwälte der Sozietät Werdermann | von Rüden verfügen über detaillierte Branchenkenntnisse und ist somit in der Lage rechtliche Problemstellungen der IT Branche unter praktischen Gesichtspunkten zu lösen.

 

Wir stehen Ihnen bei der Erstellung und Verhandlung folgender Vertragstypen zur Seite:

  1. Software-Projektverträge
  2. Software-Lizenzverträge (Kauf+ Miete)
  3. Software-Pflegevertrag
  4. Beratungsvereinbarung
  5. Website-Erstellungsvertrag
  6. Domain-Übertragungsvertrag
  7. Webshop-AGB
  8. Content-Lizenzvertrag

Compliance, insb. Datenschutz

  1. IT-Compliance und Unternehmensorganisation.
  2. Sicherstellung von Compliance durch die IT-Systeme des Unternehmens.
  3. Management von Risiken der IT-Systeme des Unternehmens.
  4. Sicherstellung einer rechtskonformen Nutzung der IT-Systeme des Unternehmens.
  5. Besondere Bedeutung des Datenschutzrechts für Compliance-Maßnahmen.

Kontakt:

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Oberwallstraße 9

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