Mensch steigt Treppen hinauf

Rechtsanwalt

Frank Brüne

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  • Fachanwalt für Verkehrsrecht
GKS Rechtsanwälte
Morianstr. 3
42103 Wuppertal
(0202) 2 45 67 40

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Persönliches

  • zugleich Steuerberater
  • Fachanwalt für Verkehrsrecht
  • geb. 1956 in Wuppertal
  • Studium der Rechtswissenschaften in Bochum
  • Mitglied in den Arbeitsgemeinschaften Verkehrsrecht, Mietrecht und Immobilienrecht des DAV
  • Sprachen: Deutsch, Englisch

Standpunkt

"Es ist selten zu früh, aber oft zu spät für eine anwaltliche Beratung." 

Eigentlich eine fast schon banale Weisheit. Dennoch ist in der anwaltlichen Praxis immer wieder zu beobachten, dass anwaltlicher Rat oft erst dann eingeholt wird, wenn es ohnehin schon fast zu spät ist. Ist der Arbeits- oder Kaufvertrag schon unterschrieben, kann es oft schon zu spät sein, wichtige Dinge zu beachten. Oder noch schlimmer: Ist eine gesetzliche Frist erst einmal abgelaufen, kommt oft jede Hilfe zu spät.

Der Grund liegt sicherlich oft darin, dass die Anwaltskosten gescheut werden. Diese Angst ist aber unbegründet, denn diese Kosten sind durchaus kalkulierbar! Natürlich kostet ein Anwalt in der Regel Geld. Trotzdem kann diese Investition sehr oft weitaus höhere Kosten und Ärger vermeiden!

Wenn aber der Ärger schon ins Haus steht, der Unfall geschehen ist, die Klage/der Mahnbescheid zugestellt wurde oder die Ladung zur Vernehmung vorliegt, spätestens dann ist sofortige anwaltliche Unterstützung erforderlich! Wichtig ist, dass diese Hilfe kommt bevor Fristen versäumt oder eigene Schritte eingeleitet werden. Gerade eigene Schritte führen oft zu ungewollten Nachteilen, die dann nicht oder nur mit großen Mühen wieder ausgeräumt werden können.

Gerade Verkehrsunfälle, die auf den ersten Blick „völlig eindeutig“ durch den Unfallgegner verursacht scheinen, sind besonders gefährlich. Die Erfahrung zeigt immer wieder, dass die Unfallgegner und vor allem die Versicherer sehr erfinderisch sind, wenn es darum geht, berechtigte Ansprüche abzuwehren oder zu verschleppen. Sicherlich bieten auch viele Kfz-Werkstätten ihren Kunden an, nicht nur das Auto zu reparieren, sondern sich gleichzeitig auch um deren Schadensersatzansprüche zu kümmern. Das klingt zunächst verlockend, aus anwaltlicher Sicht ist aber fast immer davon abzuraten! Nicht ohne guten Grund kümmern wir uns auch ausschließlich um die rechtliche Seite des Unfallgeschehens und bieten keine Reparaturleistung an. Die vermeintliche Ersparnis wird gerade hier oft sehr teuer bezahlt. Hinzu kommt, dass bei unverschuldeten Unfällen die Anwaltskosten durch den Unfallgegner zu erstatten sind, der Mandant in der Regel also gar nichts bezahlen muss.

Anwaltlicher Rat ist also in erster Linie gut, aber nicht teuer.

Frank Brüne

Rechtsanwalt und Steuerberater,
Fachanwalt für Verkehrsrecht