Die aktuellsten Fachartikel unserer Rechtsanwälte

 

 

Privates Internetsurfen am Arbeitsplatz kein „Kavaliersdelikt“?

15.08.20062634 Mal gelesen

Mit seiner Entscheidung vom 07.07.2005 hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) diese lange umstrittene Frage endlich geklärt.

Es gelten folgende Grundsätze:

- Privates Surfen am Arbeitsplatz ist kein „Kavaliersdelikt".

- Das gilt sowohl während der Arbeitspausen als insbesondere auch während der Arbeitszeit.

- Eine Ausnahme gilt aber dann, wenn der Arbeitgeber privates Surfen am Arbeitsplatz erlaubt hat.

Urlaubszeit

15.08.20061310 Mal gelesen

Herr Müller und drei weitere Mitarbeiter sind bei der Firma Schmidt angestellt. Herr Müller hat kurzfristig eine zweiwöchige Urlaubsreise gebucht, die besonders günstig war. Am 14. August soll es mit dem Flugzeug losgehen.

Warum die Justiz Makler ins Visier nimmt

11.08.20062509 Mal gelesen

Der Skandal um US-Versicherer breitet sich aus. Ihre Praktiken sind weltweit verbreitet

von Jürgen Hennemann

Der Autor ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Versicherungsrecht in Buchholz bei Hamburg

Mitte Oktober erhob der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer Klage gegen den weltgrößten Versicherungsmakler Marsh & McLennan. Über eine Tochtergesellschaft gehört Marsh & McLennan auch in Deutschland zu den führenden Versicherungsmaklern, insbesondere für industrielle und großgewerbliche Risiken.

Heirat – und was dann? Rechtsfolgen einer Eheschließung weitgehend unbekannt!

10.08.20064007 Mal gelesen

Es ist schon erstaunlich, wie leichtfertig viele Menschen eine Ehe eingehen. Während man sich bei sehr viel unbedeutenderen Entscheidungen insbesondere im Zeitalter von Internet sehr umfassend informiert, bevor man „zuschlägt“ zeigt die Erfahrung, dass angehende Eheleute meist überhaupt nicht wissen, welche Rechtsfolgen eine Eheschließung nach sich zieht.

Vorwurf Verkehrsverstoß - Schweigen ist schlau

10.08.20061914 Mal gelesen

Leider viel zu häufig werden beschuldigte Verkehrsteilnehmer Opfer ihrer eigenen Redseligkeit.

Wenn die Betroffenen stattdessen gegenüber der Polizei und den Verfolgungsbehörden konsequent von ihrem Schweigerecht Gebrauch gemacht hätten, wäre das Verfahren in vielen Fällen wegen nicht ausreichendem Tatverdacht eingestellt worden. 

Zu schnell, geblitzt – und nun ?

09.08.20067149 Mal gelesen

Zu schnell, geblitzt – und nun ?   Wer kennt die Situation nicht, man hat es eilig und ist ein wenig zu schnell unterwegs oder man ist derart in Gedanken versunken, dass man gar nicht erst bemerkt zu schnell zu sein. Dann ist es in der Regel aber auch schon passiert, man wird geblitzt. Normalerweise werden Verkehrsteilnehmer bei Geschwindigkeitsverstößen nicht sofort angehalten sondern erhalten einige Tage bzw.

eBay - Abmahnung – Hauptsache richtig reagieren

09.08.20063612 Mal gelesen

eBay - Abmahnung – Hauptsache richtig reagieren   Der Internetmarktplatz eBay wird bei der Online Community immer beliebter, steigende Zugriffszahlen und immer größer werdende Popularität locken immer mehr Interessierte zu eBay. Einfach und schnell ist der Verkauf von Waren über diese Plattform, unerreicht der potentielle Käufermarkt. Doch damit wächst auch der Konkurrenzkampf, es wird mit harten Bandagen gekämpft.

„Gratis Proben“ Jetzt wird´s teuer?

09.08.20062069 Mal gelesen

Seit einiger Zeit wundern sich viele geprellte Verbraucher, dass Sie für das scheinbar so lukrative Gratis- Proben Angebot diverser Internetanbieter auf einmal im Briefkasten eine Rechnung über mindestens € 84,- und mehr finden.

Im Grenzbereich - Der qualifizierte Rotlichtverstoß

09.08.20064688 Mal gelesen

Wer eine rote Ampel überfährt, bekommt eine Geldbuße und drei Punkte in Flensburg. War die Ampel dabei schon länger als 1 Sekunde auf rot, liegt ein sog. qualifizierter Rotlichtverstoß vor und es droht neben einer höheren Geldbuße und vier Punkten auch ein einmonatigesFahrverbot. Die Rotlichtzeit hat also für die Art der Sanktion eine entscheidende Bedeutung.