Die aktuellsten Fachartikel unserer Rechtsanwälte

 

 

Umgangsrecht: Umgangsverfahren müssen zukünftig von den Gerichten beschleunigt erledigt werden ! (Kindschaftsrecht u. Jugendhilfe 2006, 200 f.)

06.09.20065282 Mal gelesen
Das geplante Beschleunigungsgebot im Entwurf eines Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG)[1] - aus Sicht des Anwalts 
- Von Fachanwalt für Familienrecht Alexander Heumann, Düsseldorf -
 
I. In Kindschaftssachen soll zukünftig spätestens einen Monat nach Beginn des Verfahrens ein früher Erörterungstermin

(Nichteheliche und eheliche) Eltern ohne Sorgerecht (Familie und Recht 2003, Seite 293 ff.)

06.09.20063004 Mal gelesen
Heumann, Eltern ohne Sorgerecht – Gedanken zu ›Familie und Recht‹
Alexander Heumann
Eltern ohne Sorgerecht
 – Gedanken zu ›Familie und Recht‹
 
Zur rechtspolitischen Bedeutung des Urteils des BVerfG vom 29. 1. 2003 zum Sorgerecht für nichteheliche Kinder1(aus: Familie und Recht, FuR 2003, 293 f.)
 
A. 820 000 Kinder wachsen in Deutschland in nichtehelic

Unfallversicherung - Unfall

06.09.20061795 Mal gelesen

Gibt der Versicherte in einer Schadensmeldung an seine private Unfallversicherung zur Geltendmachung einer Invaliditäts-

leistung an, dass er sich "beim Begehen der Treppe das linke Kniegelenk verdreht habe", so fehlt es nach einem aktuellen Urteil des Landgerichts Koblenz vom 31. 07. 2006 (16 O 410/05) an einem Unfall im Sinne der Allgemeinen Unfall-

bedingungen (AUB), auch wenn ein voll beladener Korb mit gebügelter Wäsche die Treppe hoch getragen worden sei.

Wieviel Urlaub hat ein Teilzeitbeschäftigter ?

06.09.20062900 Mal gelesen

Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt nach § 3 Abs. 1  Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) jährlich 24 Werktage, das entspricht bei einer  5-Tage-Woche 20 Arbeitstagen.

Ist ein Arbeitnehmer teilzeitbeschäftigt, ergeben sich keine  Besonderheiten, wenn er an allen (5) Arbeitstagen der Woche beschäftigt ist, an  jedem Tag aber weniger als 8 Stunden arbeitet. Er hat dann genauso viel Tage  Urlaub wie ein Vollzeitbeschäftigter (20 Arbeitstage).

Kfz-Haftpflichtversicherung: Rückstufungsschaden in der Kaskoversicherung ist von Haftpflichtversicherung des Schädigers zu ersetzen

05.09.20062808 Mal gelesen

Nimmt ein Geschädigter nach einem Autounfall seine Kfz-Kaskoversicherung in Anspruch, steigen seine Beiträge, da er in eine ungünstigere Schadensfreiheitsklasse eingestuft wird.

Grundsätzlich kann der Geschädigte in diesem Fall von der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners verlangen, den Prämiennachteil ebenfalls zu ersetzen. Verschiedene Gerichte hatten jedoch angenommen, dass dies nicht gilt, wenn der Geschädigte für den Unfall zum Teil mitverantwortlich ist.

Von der Autobahnfront - Drängeln mit Lichthupe meist keine Nötigung

02.09.20063590 Mal gelesen

Leider beachten viele Kraftfahrer partout nicht das Rechtsfahrgebot und provozieren so ein dichtes Auffahren des schnelleren Hintermanns. Fühlen sich diese Fahrer dann auch noch genötigt und erstatten Anzeige sieht sich der vermeintlich kriminelle Drängler mit einem Strafverfahren konfrontiert. Doch hat er gute Verteidigungschancen. Kurzzeitiges dichtes Auffahren – auch unter Betätigung der Lichthupe – erfüllt den Nötigungstatbestand regelmäßig noch nicht.

Schrottimmobilie oder geschlossener Immobilienfonds – Banken versuchen Fehler bei der Widerrufsbelehrung nachträglich auszumerzen!

01.09.20062122 Mal gelesen

Seit einiger Zeit wundern sich Anleger, die Ihre Schrottimmobilie oder Ihren kapitalschluckenden Immobilienfonds über einen Kredit namhafter Banken finanziert haben über Post.

Oftmals telefonisch angekündigt soll eine unwesentliche Formalie für die Akte oder die Buchhaltung nachgeholt werden.

Zumeist weiß der Sachbearbeiter angeblich selbst nicht so genau, was es damit auf sich hat.