Die aktuellsten Fachartikel unserer Rechtsanwälte

 

 

VIP Medienfonds

23.01.20061910 Mal gelesen

Verdacht auf Betrug gegen VIP Medienfonds Chef Schmid hat sich erhärtet

Nach einem Bericht des Magazins "Der Spiegel" hat sich der Verdacht der Staatsanwaltschaft erhärtet, dass nur 20 Prozent der eingesammelten Anlegergelder in Höhe von 410 Millionen Euro tatsächlich in die Filmproduktion geflosssen sind. Rund 80 Prozent wurden wahrscheinlich als Sicherheit bei einer Bank hinterlegt. Rechtsanwälte bereiten derzeit Schadensersatzprozesse gegen den VIP Chef und andere für Anleger vor.

Verkehrsunfallflucht: Verfahrenseinstellung nach Anklageerhebung noch möglich

22.01.20062764 Mal gelesen

Häufig sind Kraftfahrer von den weit reichenden Folgen des Tatvorwurfs der Verkehrsunfallflucht nach § 142 Strafgesetzbuch überrascht. Neben einer Geldstrafe ist, wenn an der beschädigten fremden Sache ein bedeutender Schaden entstanden war, regelmäßig eine Fahrerlaubnisentziehung mit einer 6 bis 12 Monate dauernden Führerscheinsperre zu erwarten. Im Bundeszentralregister (Strafregister) in Bonn wird die Verurteilung für 5 Jahre registriert.

Kan-Am US-Grundinvest

18.01.20061520 Mal gelesen

KAN-Am setzt Rücknahme für US-Grundinvest für drei Monate aus

Nach der Schließung eines offenen Immobilienfonds der Deutschen Bank im Dezember 2005 wurde nun ein zweiter offener Immobilienfonds geschlossen. Die Fondsgesellschaft KAN-AM hat am Dienstag die Rücknahme der Anteilsscheine ihres US-Grundinvest-Fonds ausgesetzt. Aufgrund negativer Berichterstattung ist es zu erhöhten Mittelabflüssen gekommen, die diesen Schritt nötig gemacht hatten, erklärte das Unternehmen.


Rechte von Anlegern geschlossener Immobilienfonds und anderer fehlgeschlagener Kapitalanlagen

16.01.20061648 Mal gelesen

Für Anleger, die in eine Fondsbeteiligung "fehl"investiert haben, bestehen gute Möglichkeiten, sich davon zu lösen und das Geschäft rück abzuwickeln.

Hundertausende deutsche Kapitalanleger wurden durch Immobilien- oder Fondsanlagen in den 90-er Jahren geschädigt. Zumeist handelte es sich um "Steuersparmodelle", die sich größtenteils von alleine finanzieren sollten. Den Anlegern wurde vorgegaukelt, dass sie eine sichere Altersvorsorge mit einem geringen eigenen finanziellen Aufwand erzielen könnten. Über die Risiken solcher Geschäfte fiel selten ein Wort.

Bundesfinanzhof billigt Spekulationssteuer

12.01.20061430 Mal gelesen

Die Besteuerung von Spekulationsgewinnen aus Wertpapierverkäufen ist seit dem Jahr 1999 verfassungsgemäß, weil der Bundestag das umstrittene Kontenabrufverfahren eingeführt hat. Das hat der Bundesfinanzhof in München in einem Urteil entschieden. Durch diese Datenabfrage sei eine ausreichende Kontrolle der Steuerpflichtigen möglich. Der Kläger hatte geltend gemacht, mangels staatlicher Überprüfungsmöglichkeiten zahlten nur steuerehrliche Bürger die vorgeschriebene Steuer.

Wohnung zu groß für das Finanzamt

11.01.20061762 Mal gelesen

Kosten für eine berufsbedingte Zweitwohnung muss das Finanzamt nur in "angemessenem" Umfang anerkennen. Das hat das FG Düsseldorf in einem Urteil entschieden. Im vorliegenden Fall hatte sich ein Ehemann, der in einer anderen Stadt als Geschäftsführer tätig war, dort eine 94 qm Wohnung mit drei Zimmern angemietet. Die dafür anfallende Miete machte er im Rahmen seiner "doppelten Haushaltsführung" in der Einkommenssteuererklärung geltend. Die Richter urteilten, eine so große Wohnung sei nicht erfoderlich.

Anleger müssen genau aufgeklärt werden

11.01.20061186 Mal gelesen

Wertpapierhandelsbanken müssen Anleger schriftlich über die Risiken mit Optionsgeschäften aufklären. Das hat der BGH entschieden und so seine strenge Rechtsscprechung für gewerbliche Vermittler auf Kreditinstitute mit demselben Geschäftsmodell ausgeweitet. Im Streitfall hatte die Göttler Finanz AG einen Techniker mit einem Jahreseinkommen von rund 40.000,00 Euro um 66.000,00 Euro erleichtert.