§ 9 ThürHhG 2008/2009, Personalentwicklungsstelle

§ 9 ThürHhG 2008/2009
Thüringer Gesetz über die Feststellung des Landeshaushaltsplans für die Haushaltsjahre 2008 und 2009 (Thüringer Haushaltsgesetz 2008/2009 - ThürHhG 2008/2009)
Landesrecht Thüringen
Titel: Thüringer Gesetz über die Feststellung des Landeshaushaltsplans für die Haushaltsjahre 2008 und 2009 (Thüringer Haushaltsgesetz 2008/2009 - ThürHhG 2008/2009)
Normgeber: Thüringen
Amtliche Abkürzung: ThürHhG 2008/2009
Referenz: 630-7

(1) Die obersten Landesbehörden melden Bedienstete, deren Aufgaben künftig entfallen und deren Stellen als künftig wegfallend gekennzeichnet sind, unverzüglich an die beim für Finanzen zuständigen Ministerium errichtete Personalentwicklungsstelle. Dieser obliegt die Vermittlung der nach Maßgabe des Satzes 1 gemeldeten Bediensteten auf freie und wiederbesetzbare Stellen innerhalb der Landesverwaltung. Die Staatskanzlei und die Ressorts unterstützen die Personalentwicklungsstelle bei der Erfüllung ihrer Aufgabe.

(2) Die Personalentwicklungsstelle sorgt gemeinsam mit der jeweils zuständigen obersten Landesbehörde für die notwendige Befähigung der bei ihr registrierten Bediensteten. Die erforderlichen Qualifizierungsmaßnahmen sind rechtzeitig am Nachbesetzungsbedarf der Thüringer Landesverwaltung auszurichten.

(3) Im Rahmen der rechtlichen Bestimmungen kann die Personalentwicklungsstelle einen Wechsel von Landesbediensteten auf einen anderen Arbeitsplatz außerhalb der Landesverwaltung sowie den gleichwertigen Personaltausch mit anderen Dienstherrn vorbereiten und unterstützen.

Diese Artikel im Bereich Staat und Verwaltung könnten Sie interessieren

Schornsteinfeger filmen bringt nicht immer Glück

Schornsteinfeger filmen bringt nicht immer Glück

Stress um die Feuerstättenschau: Immer wieder verweigern Grundstücksbesitzer dem Bezirksschornsteinfeger den Zugang zum Gebäude. Das Verwaltungsgericht Berlin stellte fest, dass auch ein „nur wenn… mehr

Anders als im Verfahren der vorzeitigen Ruhestandsversetzung kennt das Dienstunfallrecht keinen Vorbehalt eines amts- oder polizeiärztlichen Gutachtens

Anders als im Verfahren der vorzeitigen Ruhestandsversetzung kennt das Dienstunfallrecht keinen Vorbehalt eines amts- oder polizeiärztlichen Gutachtens

Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hat in einem Verfahren um die Anerkennung von Unfallfolgen entschieden, dass anders als im Verfahren der vorzeitigen Ruhestandsversetzung das Dienstunfallrecht… mehr

Ein amtsärztliches Gutachten muss im Zurruhesetzungsverfahren bei dynamischen Krankheitsverlauf aktuell sein

Ein amtsärztliches Gutachten muss im Zurruhesetzungsverfahren bei dynamischen Krankheitsverlauf aktuell sein

Das Verwaltungsgericht Postdam hat in einem Zurruhesetzungsverfahren gegenüber einer Lehrerin entschieden, dass eine Zurruhesetzungsverfügung sich nicht mehr auf ein 12 bzw. 11 Monate altes Gutachten… mehr