§ 7 DSchG, Allgemeine Maßnahmen der Denkmalschutzbehörden

§ 7 DSchG
Gesetz zum Schutze der Kulturdenkmäler (Denkmalschutzgesetz)
Landesrecht Hessen

Erster Abschnitt – Allgemeine Vorschriften

Titel: Gesetz zum Schutze der Kulturdenkmäler (Denkmalschutzgesetz)
Normgeber: Hessen
Redaktionelle Abkürzung: DSchG,HE
Gliederungs-Nr.: 76-4
gilt ab: 01.10.1974
Normtyp: Gesetz
gilt bis: 31.12.2016
Fundstelle: GVBl. I 1974 S. 450 vom 30.09.1974

(1) 1Die Denkmalschutzbehörden haben diejenigen Maßnahmen zu treffen, die ihnen nach pflichtgemäßem Ermessen erforderlich erscheinen, um Kulturdenkmäler zu schützen, zu erhalten und zu bergen sowie Gefahren von ihnen abzuwenden. 2Sie haben bei allen Entscheidungen den berechtigten Interessen der Eigentümer oder Besitzer von Kulturdenkmälern Rechnung zu tragen. 3Bei Kulturdenkmälern, die der unmittelbaren Religionsausübung dienen, sind die von den Leitungen der Religionsgesellschaften festgestellten religiösen Belange vorrangig zu berücksichtigen.

(2) Soweit ein Vorhaben nach diesem Gesetz einer Genehmigung bedarf, kann diese unter Bedingungen oder Auflagen erteilt werden.

(3) 1Durch die Erteilung von Genehmigungen auf Grund dieses Gesetzes werden Genehmigungen, die auf Grund anderer Rechtsvorschriften erforderlich sind, nicht ersetzt. 2Baugenehmigungen und bauordnungsrechtliche Zustimmungen schließen die denkmalschutzrechtliche Genehmigung ein; sie bedürfen insoweit der Zustimmung der Denkmalschutzbehörde.

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