§ 6 DüngeV, Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten

§ 6 DüngeV
Verordnung über die Grundsätze der guten fachlichen Praxis beim Düngen (Düngeverordnung)
Bundesrecht
Titel: Verordnung über die Grundsätze der guten fachlichen Praxis beim Düngen (Düngeverordnung)
Normgeber: Bund
Redaktionelle Abkürzung: DüngeV
Gliederungs-Nr.: 7820-7
Normtyp: Rechtsverordnung

(1) Es sind von den Betrieben aufzuzeichnen:

  1. 1.

    die Ergebnisse der

    1. a)

      durchgeführten Untersuchungen nach § 4 Abs. 2 bis 5,

    2. b)

      angewandten Berechnungs- und Schätzverfahren nach § 4 Abs. 2 und 5 oder

    3. c)

      Berechnungen auf der Grundlage angewandter Richtwerte nach § 4 Abs. 2, 4 oder 5

    unverzüglich sowie

  2. 2.

    gegebenenfalls die Vergleiche und deren Ergebnisse nach § 5 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 3 zu den dort genannten Zeiten.

(2) Die Aufzeichnungen nach Absatz 1 sind mindestens neun Jahre aufzubewahren.

(3) Die Aufzeichnungen der Betriebe, die der Verordnung (EWG) Nr. 2092/91 des Rates vom 24. Juni 1991 über den ökologischen Landbau und die entsprechende Kennzeichnung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Lebensmittel (ABl. EG Nr. L 198 S. 1) in der jeweils geltenden Fassung unterliegen, finden Berücksichtigung, soweit sie den Vorgaben des Absatzes 1 entsprechen.

(1) Red. Anm.:
Außer Kraft am 14. Januar 2006 durch § 12 der Verordnung vom 10. Januar 2006 (BGBl. I S. 20). Zur weiteren Anwendung s. § 11a der Verordnung vom 10. Januar 2006 (BGBl. I S. 33)

Diese Artikel im Bereich Staat und Verwaltung könnten Sie interessieren

Schornsteinfeger filmen bringt nicht immer Glück

Schornsteinfeger filmen bringt nicht immer Glück

Stress um die Feuerstättenschau: Immer wieder verweigern Grundstücksbesitzer dem Bezirksschornsteinfeger den Zugang zum Gebäude. Das Verwaltungsgericht Berlin stellte fest, dass auch ein „nur wenn… mehr

Anders als im Verfahren der vorzeitigen Ruhestandsversetzung kennt das Dienstunfallrecht keinen Vorbehalt eines amts- oder polizeiärztlichen Gutachtens

Anders als im Verfahren der vorzeitigen Ruhestandsversetzung kennt das Dienstunfallrecht keinen Vorbehalt eines amts- oder polizeiärztlichen Gutachtens

Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hat in einem Verfahren um die Anerkennung von Unfallfolgen entschieden, dass anders als im Verfahren der vorzeitigen Ruhestandsversetzung das Dienstunfallrecht… mehr

Ein amtsärztliches Gutachten muss im Zurruhesetzungsverfahren bei dynamischen Krankheitsverlauf aktuell sein

Ein amtsärztliches Gutachten muss im Zurruhesetzungsverfahren bei dynamischen Krankheitsverlauf aktuell sein

Das Verwaltungsgericht Postdam hat in einem Zurruhesetzungsverfahren gegenüber einer Lehrerin entschieden, dass eine Zurruhesetzungsverfügung sich nicht mehr auf ein 12 bzw. 11 Monate altes Gutachten… mehr