§ 6 BremWaldG, Kahlschläge

§ 6 BremWaldG
Waldgesetz für das Land Bremen (Bremisches Waldgesetz - BremWaldG)
Landesrecht Bremen
Titel: Waldgesetz für das Land Bremen (Bremisches Waldgesetz - BremWaldG)
Normgeber: Bremen

Amtliche Abkürzung: BremWaldG
Referenz: 790-a-8

Abschnitt: Abschnitt 2 – Erhaltung und Bewirtschaftung des Waldes
 

(1) Kahlschläge sind verboten, soweit sie nicht nach Absatz 2 zugelassen sind.

(2) Kahlschläge oder teilweise Rodungen von Grundflächen sind zulässig in

  1. 1.

    geschädigten Beständen, wenn

    1. a)

      die Nutzung zur Vermeidung weiterer Schäden wirtschaftlich geboten oder

    2. b)

      sie aus Gründen des Waldschutzes erforderlich sind, sowie

  2. 2.

    zur Einleitung, Förderung oder Übernahme einer Naturverjüngung.

(3) Ist entgegen den Bestimmungen in Absatz 1 und 2 ein Kahlschlag einer Grundfläche oder eine teilweise Rodung einer Grundfläche durchgeführt worden, so ist der Waldbesitzende zur unverzüglichen Wiederaufforstung verpflichtet. Die Waldbehörde kann die Wiederaufforstung anordnen. Sie kann auch neben oder an Stelle der Wiederaufforstung Ausgleichs- und Ersatzaufforstungen anordnen. Die Waldbehörde kann auch Zwangsmaßnahmen anordnen.

§ 17 Abs. 2 des Bremischen Naturschutzgesetzes gilt entsprechend.

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