§ 69 FhG, Versagung der Einschreibung

§ 69 FhG
Gesetz über die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (Fachhochschulgesetz - FhG)
Landesrecht Saarland
Titel: Gesetz über die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (Fachhochschulgesetz - FhG)
Normgeber: Saarland

Amtliche Abkürzung: FhG
Referenz: 221-4

Abschnitt: Kapitel 7 – Studierende und Studierendenschaft → Abschnitt 1 – Zugang und Einschreibung
 

(1) Die Einschreibung ist zu versagen, wenn die Bewerberin/der Bewerber

  1. 1.
    die Zugangsvoraussetzungen nach §§ 65, 66 nicht nachweist,
  2. 2.
    in einem zulassungsbeschränkten Studiengang keinen Studienplatz erhalten hat oder in einem solchen Studiengang bereits an einer anderen deutschen Hochschule eingeschrieben ist und durch die Einschreibung der Zugangsanspruch anderer Studienbewerberinnen und Studienbewerber betroffen wird,
  3. 3.
    an einer deutschen Hochschule in dem gewählten Studiengang den Prüfungsanspruch bereits verloren hat,
  4. 4.
    zu entrichtende Gebühren und Beiträge nicht bezahlt hat; dabei gilt die Beantragung eines Darlehens nach § 6 Satz 1 des Saarländischen Hochschulgebührengesetzes vom 20. März 2002 (Amtsbl. S. 662), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 12. Juli 2006 (Amtsbl. S. 1226), in der jeweils geltenden Fassung bis zu dessen Ablehnung oder dem Abschluss eines Darlehensvertrages als Nachweis der Zahlung der Studiengebühr,
  5. 5.
    an einer Krankheit leidet, welche die Gesundheit anderer Studierender ernstlich gefährdet oder
  6. 6.
    eine ausreichende Krankenversicherung aus eigenem Verschulden nicht nachweist.

(2) Die Einschreibung kann nach Maßgabe der Immatrikulationsordnung versagt werden, wenn die Bewerberin/der Bewerber

  1. 1.
    für den Antrag auf Einschreibung vorgeschriebene Formen und Fristen nicht beachtet hat oder
  2. 2.
    für die Dauer einer bestimmten Frist aus den in § 71 Abs. 4 geregelten Gründen von der Einschreibung an einer deutschen Hochschule ausgeschlossen ist.

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