§ 67 BremWG, Einteilung in natürliche und künstliche Gewässer

§ 67 BremWG
Bremisches Wassergesetz (BremWG)
Landesrecht Bremen
Titel: Bremisches Wassergesetz (BremWG)
Normgeber: Bremen
Amtliche Abkürzung: BremWG
Referenz: 2180-a-1
Abschnitt: Zweiter Teil – Bestimmungen für oberirdische Gewässer → Kapitel I – Einleitung, Eigentum
 

(1) Als künstliche Gewässer gelten die Häfen (§ 66 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe b) sowie die in einem künstlich errichteten Bett stehenden oder fließenden Gewässer. Ein natürliches Gewässer gilt als solches auch nach seiner künstlichen Veränderung.

(2) Im Gebiet der Stadtgemeinde Bremerhaven gelten als natürliche fließende Gewässer zweiter Ordnung

  1. 1.
    die Aue von der Batteriestraße bis zur Wurster Straße,
  2. 2.
    die Große Beeke, soweit sie das Gebiet der Stadtgemeinde durchfließt,
  3. 3.
    der westliche Teil der alten Geeste vom Fleet bis zur Mündung in die Geeste,
  4. 4.
    das Fleet vom Zuggraben am Thebushelmder bis zur alten Geeste,
  5. 5.
    die Rohr von der Landesgrenze bis zur Mündung in die Lune,
  6. 6.
    die Lune.

(3) Im Gebiet der Stadtgemeinde Bremen gelten als natürliche fließende Gewässer zweiter Ordnung

  1. 1.
    die Schönebecker Aue,
  2. 2.
    die Blumenthaler Aue,
  3. 3.
    die Beckedorfer Beeke,
  4. 4.
    die Kleine Wümme,
  5. 5.
    das Mühlenhauser Fleet,
  6. 6.
    die Ihle,
  7. 7.
    der Deichschloot,
  8. 8.
    der Embser Mühlengraben,
  9. 9.
    das Huchtinger Fleet.

(1) Red. Anm.:
Außer Kraft am 30. April 2011 durch Artikel 3 des Gesetzes vom 12. April 2011 (Brem.GBl. S. 262). Zur weiteren Anwendung s. § 106 des Gesetzes vom 12. April 2011 (Brem.GBl. S. 262).

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