§ 66 BremWG, Einteilung der oberirdischen Gewässer

§ 66 BremWG
Bremisches Wassergesetz (BremWG)
Landesrecht Bremen
Titel: Bremisches Wassergesetz (BremWG)
Normgeber: Bremen
Amtliche Abkürzung: BremWG
Referenz: 2180-a-1
Abschnitt: Zweiter Teil – Bestimmungen für oberirdische Gewässer → Kapitel I – Einleitung, Eigentum
 

(1) Die oberirdischen Gewässer mit Ausnahme des wild abfließenden Wassers werden nach ihrer wasserwirtschaftlichen Bedeutung eingeteilt in

  1. 1.

    Gewässer erster Ordnung:

    1. a)

      die Binnenwasserstraßen des Bundeswasserstraßengesetzes,

    2. b)

      die Häfen des Landes und der Stadtgemeinde Bremen und Bremerhaven,

    3. c)

      die Geeste von der Landesgrenze bis zur Einmündung in die Weser,

    4. d)

      die Ochtum innerhalb des bremischen Staatsgebietes,

    5. e)

      die Varreler Bäke innerhalb des bremischen Staatsgebietes,

    6. f)

      die Wümme von der Landesgrenze bis zur Einmündung in die Lesum.

  2. 2.

    Gewässer zweiter Ordnung:

    alle anderen Gewässer mit Ausnahme von Gräben, die nicht dazu dienen, die Grundstücke mehrerer Eigentümer zu bewässern oder zu entwässern.

  3. 3.

    Gewässer dritter Ordnung:

    Gräben, die nicht als Gewässer zweiter Ordnung erfasst sind.

(2) Nebenarme und Mündungsarme eines natürlichen fließenden Gewässers sind der Ordnung zuzuteilen, der das Hauptgewässer an der Abzweigstelle angehört, wenn sich nicht nachstehend etwas anderes ergibt.

(1) Red. Anm.:
Außer Kraft am 30. April 2011 durch Artikel 3 des Gesetzes vom 12. April 2011 (Brem.GBl. S. 262). Zur weiteren Anwendung s. § 106 des Gesetzes vom 12. April 2011 (Brem.GBl. S. 262).

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