§ 5 LVO LSA, Laufbahnwechsel, Befähigung für eine gleichwertige Laufbahn

§ 5 LVO LSA
Verordnung über die Laufbahnen der Beamten im Land Sachsen-Anhalt (Laufbahnverordnung - LVO LSA)
Landesrecht Sachsen-Anhalt

Teil 1 – Allgemeines

Titel: Verordnung über die Laufbahnen der Beamten im Land Sachsen-Anhalt (Laufbahnverordnung - LVO LSA)
Normgeber: Sachsen-Anhalt
Amtliche Abkürzung: LVO LSA
Gliederungs-Nr.: 2030.27
Normtyp: Rechtsverordnung

(1) Die Versetzung in ein Amt einer gleichwertigen Laufbahn ist zulässig, wenn der Beamte die Befähigung für die neue Laufbahn besitzt.

(2) Die Laufbahnbefähigung, die nach den §§ 13 und 14 des Beamtenrechtsrahmengesetzes erworben wurde, kann als Befähigung für eine gleichwertige Laufbahn anerkannt werden. Dies gilt auch, wenn die Laufbahnbefähigung auf Grund einer Aufstiegsprüfung erworben wurde, die der Laufbahnprüfung entsprach.

(3) Laufbahnen sind einander gleichwertig, wenn sie zu derselben Laufbahngruppe gehören und die Befähigung für die neue Laufbahn auf Grund der bisherigen Laufbahnbefähigung und Tätigkeit durch Unterweisung erworben werden kann. Das Fachministerium für die neue Laufbahn kann im Einvernehmen mit dem Ministerium des Innern für die Unterweisung Regelungen treffen.

(4) Über die Anerkennung der Befähigung entscheidet das für die neue Laufbahn zuständige Fachministerium.

(5) Die Versetzung in ein Amt der neuen Laufbahn ist erst zulässig, wenn die Befähigung anerkannt ist. Der Beamte soll sich vorher in den Dienstgeschäften der neuen Laufbahn bewährt haben.

(1) Red. Anm.:
Außer Kraft am 1. Februar 2010 durch § 33 Absatz 2 der Verordnung vom 27. Januar 2010 (GVBl. LSA S. 12). Zur weiteren Anwendung s. § 32 der Verordnung vom 27. Januar 2010 (GVBl. LSA S. 12).

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