§ 57 GewO, Versagung der Reisegewerbekarte

§ 57 GewO
Gewerbeordnung
Bundesrecht

Titel III – Reisegewerbe

Titel: Gewerbeordnung
Normgeber: Bund
Redaktionelle Abkürzung: GewO
Gliederungs-Nr.: 7100-1
Normtyp: Gesetz

(1) Die Reisegewerbekarte ist zu versagen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass der Antragsteller die für die beabsichtigte Tätigkeit erforderliche Zuverlässigkeit nicht besitzt.

(2) Im Falle der Ausübung des Bewachungsgewerbes, des Gewerbes der Makler, Bauträger und Baubetreuer, des Versicherungsvermittlergewerbes, des Versicherungsberatergewerbes, des Gewerbes des Finanzanlagenvermittlers und Honorar-Finanzanlagenberaters sowie des Gewerbes des Immobiliardarlehensvermittlers gelten die Versagungsgründe der §§ 34a, 34c, 34d, auch in Verbindung mit § 34e, der §§ 34f, 34h oder 34i entsprechend.

(3) Die Ausübung des Versteigerergewerbes als Reisegewerbe ist nur zulässig, wenn der Gewerbetreibende die nach § 34b Abs. 1 erforderliche Erlaubnis besitzt.

Zu § 57: Geändert durch G vom 24. 8. 2002 (BGBl I S. 3412), 19. 12. 2006 (BGBl I S. 3232), 7. 9. 2007 (BGBl I S. 2246), 6. 12. 2011 (BGBl I S. 2481), 15. 7. 2013 (BGBl I S. 2390) und 11. 3. 2016 (BGBl I S. 396) (21. 3. 2016).

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