§ 4 WEG, Formvorschriften

§ 4 WEG
Gesetz über das Wohnungseigentum und das Dauerwohnrecht (Wohnungseigentumsgesetz)
Bundesrecht

I. TEIL – Wohnungseigentum → 1. Abschnitt – Begründung des Wohnungseigentums

Titel: Gesetz über das Wohnungseigentum und das Dauerwohnrecht (Wohnungseigentumsgesetz)
Normgeber: Bund
Redaktionelle Abkürzung: WEG
Gliederungs-Nr.: 403-1
Normtyp: Gesetz

(1) Zur Einräumung und zur Aufhebung des Sondereigentums ist die Einigung der Beteiligten über den Eintritt der Rechtsänderung und die Eintragung in das Grundbuch erforderlich.

(2) 1Die Einigung bedarf der für die Auflassung vorgeschriebenen Form. 2Sondereigentum kann nicht unter einer Bedingung oder Zeitbestimmung eingeräumt oder aufgehoben werden.

(3) Für einen Vertrag, durch den sich ein Teil verpflichtet, Sondereigentum einzuräumen, zu erwerben oder aufzuheben, gilt § 311b Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs entsprechend.

§ 4 Abs. 3: BGB 400-2

Zu § 4: Geändert durch G vom 30. 5. 1973 (BGBl I S. 501) und 23. 7. 2002 (BGBl I S. 2850).

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