§ 44 GrStG, Steueranmeldung

§ 44 GrStG
Grundsteuergesetz
Bundesrecht

Abschnitt V – Übergangs- und Schlussvorschriften

Titel: Grundsteuergesetz
Normgeber: Bund
Redaktionelle Abkürzung: GrStG
Gliederungs-Nr.: 611-7
Normtyp: Gesetz

(1) Soweit die Grundsteuer nach der Wohn- oder Nutzfläche zu bemessen ist, hat der Steuerschuldner eine Steuererklärung nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck abzugeben, in der er die Grundsteuer nach § 42 selbst berechnet (Steueranmeldung).

(2) 1Der Steuerschuldner hat der Berechnung der Grundsteuer den Hebesatz zu Grunde zu legen, den die Gemeinde bis zum Beginn des Kalenderjahres bekannt gemacht hat, für das die Grundsteuer erhoben wird. 2Andernfalls hat er die Grundsteuer nach dem Hebesatz des Vorjahres zu berechnen; für das Kalenderjahr 1991 gilt insoweit ein Hebesatz von 300 vom Hundert.

(3) 1Die Steueranmeldung ist für jedes Kalenderjahr nach den Verhältnissen zu seinem Beginn bis zu dem Fälligkeitstag abzugeben, zu dem Grundsteuer für das Kalenderjahr nach § 28 erstmals fällig ist. 2Für die Entrichtung der Grundsteuer gilt § 28 entsprechend.

Zu § 44: Angefügt durch Einigungsvertrag vom 31. 8. 1990 (BGBl II S. 889).

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