§ 44 BDSG, Strafvorschriften

§ 44 BDSG
Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) 
Bundesrecht

Fünfter Abschnitt – Schlussvorschriften

Titel: Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) 
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BDSG
Gliederungs-Nr.: 204-3
Normtyp: Gesetz

(1) Wer eine in § 43 Abs. 2 bezeichnete vorsätzliche Handlung gegen Entgelt oder in der Absicht, sich oder einen anderen zu bereichern oder einen anderen zu schädigen, begeht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) 1Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt. 2Antragsberechtigt sind der Betroffene, die verantwortliche Stelle, die oder der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit und die Aufsichtsbehörde.

Zu § 44: Geändert durch G vom 5. 9. 2005 (BGBl I S. 2722) und 25. 2. 2015 (BGBl I S. 162) (1. 1. 2016).

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Der Verbraucher hinterlässt beständig eine Datenspur im Internet, die für Unternehmen höchst interessant sind – Ist Datenweitergabe strafbar?

Der Verbraucher hinterlässt beständig eine Datenspur im Internet,  die für Unternehmen höchst interessant sind – Ist Datenweitergabe strafbar?

Aus dem Bundesdatenschutzgesetz ergibt sich die Verpflichtung Daten von Verbrauchern sorgsam und vertraulich zu behandeln und nicht weiterzugeben, falls der Verbraucher nicht ausdrücklich sein… mehr

BGH: Grundsatzentscheidung zur GPS-Überwachung

BGH: Grundsatzentscheidung zur GPS-Überwachung

Detektive und auch andere Personen – wie eifersüchtige Ehepartner oder allzu besorgte Eltern – sollten sich mit dem heimlichen Anbringen von GPS-Sendern etwa am Auto lieber zurückhalten. Denn dieses… mehr

Strafbarkeit wegen Überwachung von Personen mittels GPS Empfänger

Strafbarkeit wegen Überwachung von Personen mittels GPS Empfänger

Der BGH hat mit Urteil vom 04.06.2013 – 1 StR 32/13 entschieden, dass die Überwachung von Personen mittels GPS Empfängers grds. strafbar ist. mehr