§ 42 LFischG, Fischereibehörden und Datenverarbeitung

§ 42 LFischG
Fischereigesetz für das Land Schleswig-Holstein (Landesfischereigesetz - LFischG)
Landesrecht Schleswig-Holstein
Titel: Fischereigesetz für das Land Schleswig-Holstein (Landesfischereigesetz - LFischG)
Normgeber: Schleswig-Holstein
Amtliche Abkürzung: LFischG
Referenz: 793-4
Abschnitt: Neunter Teil – Fischereiverwaltung
 

(1) Das für die Fischerei zuständige Ministerium als oberste Fischereibehörde wird ermächtigt, die Zuständigkeit der obersten und der oberen Fischereibehörde durch Rechtsverordnung zu bestimmen.

(2) Personenbezogene Daten dürfen von der oberen Fischereibehörde, den örtlichen Ordnungsbehörden und den aufgrund von § 27 Abs. 2 beliehenen Fischereiverbänden zur Erfüllung ihrer Aufgaben, insbesondere zur Fischereiaufsicht, zur Erhebung der Fischereiabgabe, zur Ausgabe von Fischereischeinen, zur Erstellung von Fischereistatistiken und zu fischereiwissenschaftlichen Zwecken verarbeitet werden. Die Übermittlung personenbezogener Daten an andere öffentliche Stellen ist zulässig, soweit dies zur jeweiligen Aufgabenerfüllung erforderlich ist. Das Nähere

  1. 1.

    zum zulässigen Umfang der Datenverarbeitung,

  2. 2.

    zur Datenübermittlung einschließlich der Übermittlung zu statistischen Zwecken,

  3. 3.

    zur Sperrung, Löschung und Aufbewahrung von Daten,

  4. 4.

    zur Datensicherung und

  5. 5.

    zur automatisierten Datenverarbeitung

regelt die oberste Fischereibehörde durch Verordnung.

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