§ 40 LDSG, Ordnungswidrigkeiten

§ 40 LDSG
Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten (Landesdatenschutzgesetz - LDSG)
Landesrecht Baden-Württemberg

Sechster Abschnitt – Übergangs- und Schlussvorschriften

Titel: Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten (Landesdatenschutzgesetz - LDSG)
Normgeber: Baden-Württemberg
Amtliche Abkürzung: LDSG
Gliederungs-Nr.: 2040
Normtyp: Gesetz

(1) Ordnungswidrig handelt, wer

  1. 1.

    unbefugt von diesem Gesetz geschützte personenbezogene Daten, die nicht offenkundig sind,

    1. a)

      speichert, nutzt, verändert, übermittelt oder löscht,

    2. b)

      zum Abruf mittels automatisierten Verfahrens bereithält oder

    3. c)

      abruft oder sich oder einem anderen aus Dateien verschafft,

  2. 2.

    die Übermittlung von personenbezogenen Daten, die durch dieses Gesetz geschützt werden und nicht offenkundig sind, durch unrichtige Angaben erschleicht,

  3. 3.

    personenbezogene Daten ohne die nach § 18 Abs. 4 Satz 3 oder nach § 34 Abs. 2 Nr. 2 erforderliche Einwilligung oder entgegen § 35 Abs. 1 für einen anderen Zweck nutzt,

  4. 4.

    entgegen § 35 Abs. 2 Satz 3 die in § 35 Abs. 2 Satz 2 bezeichneten Merkmale mit den Einzelangaben zusammenführt oder

  5. 5.

    entgegen § 18 Abs. 5 eine vollziehbare Auflage nicht, nicht rechtzeitig oder nicht vollständig erfüllt.

(2) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

(3) (1) Verwaltungsbehörde im Sinne von § 36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten ist das durch Rechtsverordnung des Innenministeriums bestimmte Regierungspräsidium.

(1) Red. Anm.:

Nach Artikel 8 Absatz 3 des Gesetzes zur Änderung des Landesdatenschutzgesetzes und anderer Rechtsvorschriften vom 7. Februar 2011 (GBl. S. 43) ist das Regierungspräsidium Karlsruhe bis zu einer anderweitigen Bestimmung durch Rechtsverordnung des Innenministeriums zuständiges Regierungspräsidium nach § 40 Absatz 3 des Landesdatenschutzgesetzes und § 51 Absatz 4 des Landesmediengesetzes.

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