§ 3 APOaVD, Zulassungsvoraussetzungen

§ 3 APOaVD
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über die Ausbildung und Prüfung der Beamten der Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes bei den Justizvollzugsanstalten (APOaVD)
Landesrecht Sachsen
Titel: Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über die Ausbildung und Prüfung der Beamten der Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes bei den Justizvollzugsanstalten (APOaVD)
Normgeber: Sachsen

Amtliche Abkürzung: APOaVD
Referenz: 305-5

Abschnitt: Zweiter Teil – Vorbereitungsdienst
 

(1) (1)

In den Vorbereitungsdienst für die Laufhahn des allgemeinen Vollzugsdienstes kann eingestellt werden, wer

  1. 1.

    die persönlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis erfüllt;

  2. 2.

    am Einstellungstag mindestens 20 Jahre alt ist und das 32. Lebensjahr noch nicht vollendet hat;

  3. 3.

    mindestens

    1. a)

      den Realschulabschluss oder

    2. b)

      den Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene förderliche Berufsausbildung oder

    3. c)

      einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand besitzt;

  4. 4.

    gesundheitlich und persönlich geeignet ist;

  5. 5.

    am besonderen Auswahlverfahren mit Erfolg teilgenommen hat.

(2) Bei schwer behinderten Bewerbern ist die Einstellung bis zu einem Höchstalter von 40 Jahren zulässig.

(3) Dem Höchstalter von 32 Jahren ist bei Bewerbern, die wegen Betreuung mindestens eines mit ihnen in häuslicher Gemeinschaft lebenden Kindes unter 18 Jahren von einer Bewerbung um Einstellung vor Vollendung des 32. Lebensjahres abgesehen haben, je Kind ein Zeitraum von drei Jahren bis zu einem Höchstalter von 38 Jahren hinzuzurechnen.

(4) Die Höchstaltersgrenze gilt nicht für Inhaber eines Eingliederungs- oder Zulassungsscheines und in den Fällen des § 7 Abs. 2 des Soldatenversorgungsgesetzes.

(5) Die für die Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes erforderliche gesundheitliche Eignung ist durch das Zeugnis eines Amtsarztes nachzuweisen.

(6) Die persönliche Eignung des Bewerbers wird im Rahmen des besonderen Auswahlverfahrens festgestellt.

(1) Red. Anm.:
Außer Kraft am 1. September 2007 durch § 40 Abs. 2 der Verordnung vom 14. Dezember 2007 (SächsGVBl. S. 592)
(2)
(2) Red. Anm.:
Zur weiteren Anwendung s. § 39 Abs. 1 der Verordnung vom 14. Dezember 2007 (SächsGVBl. S. 592)

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