§ 39 FhG, Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

§ 39 FhG
Gesetz über die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (Fachhochschulgesetz - FhG)
Landesrecht Saarland
Titel: Gesetz über die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (Fachhochschulgesetz - FhG)
Normgeber: Saarland

Amtliche Abkürzung: FhG
Referenz: 221-4

Abschnitt: Kapitel 4 – Personal → Abschnitt 1 – Hauptberufliches wissenschaftliches Personal
 

(1) Die Fachhochschule kann wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Ihre Aufgabe ist es, Professorinnen und Professoren durch die Erbringung wissenschaftlicher Dienstleistungen bei deren Aufgabenerfüllung zu unterstützen.

(2) Die Beschäftigungsverhältnisse für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auf Antrag des zuständigen Fachbereichs bei erstmaliger Einstellung nach Anhörung der Frauenbeauftragten durch die Hochschulleitung begründet. Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Fachbereichen und Besonderen Gliederungen unterliegen den Weisungen der Fachbereichsleitung, der Leiterin/des Leiters der Besonderen Gliederung oder der Professorin/des Professors, der/dem sie zugewiesen sind.

(3) Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden im Beschäftigungsverhältnis eingestellt. Ein befristetes Beschäftigungsverhältnis kann insbesondere vorgesehen werden, wenn überwiegend projektbezogen Aufgaben in angewandter Forschung und Entwicklung übernommen werden.

(4) Einstellungsvoraussetzungen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen bei einem befristeten Arbeitsverhältnis ein abgeschlossenes Hochschulstudium und bei einem unbefristeten Arbeitsverhältnis in der Regel über den ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss hinausgehende wissenschaftliche Leistungen.

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