§ 35 VGG, Gesamtverträge

§ 35 VGG
Gesetz über die Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten durch Verwertungsgesellschaften (Verwertungsgesellschaftengesetz - VGG) 
Bundesrecht

Abschnitt 2 – Außenverhältnis → Unterabschnitt 1 – Verträge und Tarife

Titel: Gesetz über die Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten durch Verwertungsgesellschaften (Verwertungsgesellschaftengesetz - VGG) 
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: VGG
Gliederungs-Nr.: 440-18
Normtyp: Gesetz

Die Verwertungsgesellschaft ist verpflichtet, über die von ihr wahrgenommenen Rechte mit Nutzervereinigungen einen Gesamtvertrag zu angemessenen Bedingungen abzuschließen, es sei denn, der Verwertungsgesellschaft ist der Abschluss des Gesamtvertrags nicht zuzumuten, insbesondere weil die Nutzervereinigung eine zu geringe Mitgliederzahl hat.

Diese Artikel im Bereich Geistiges Eigentum und Urheberrecht könnten Sie interessieren

Reform des Urhebervertragsrechts

Reform des Urhebervertragsrechts

Die rechtliche Position und der Anspruch auf Vergütung von Urhebern, Autoren und anderen freischaffenden Kreativen wird sich in diesem Jahr verbessern. Bundestag und Bundesrat haben Mitte Dezember 20… mehr

Wann haftet man bei Links auf urheberrechtswidrige Inhalte?

Wann haftet man bei Links auf urheberrechtswidrige Inhalte?

Das Landgericht Hamburg hat entschieden, dass Betreiber von kommerziellen Webseiten vor der Verlinkung auf urheberrechtlich geschützte Inhalte prüfen müssen, ob diese rechtmäßig veröffentlicht… mehr

Verschärfte Haftung bei Link-Setzung

Verschärfte Haftung bei Link-Setzung

Mit Urteil vom 18. November 2016 hat das Landgericht Hamburg die Rechtsprechung des EuGH bestätigt und konkretisiert, dass eine Haftung für fremde Inhalte, die gegen Urheberrechte verstoßen, dann… mehr