§ 34 LVwVG, Aufhebung von Rechtsvorschriften

§ 34 LVwVG
Verwaltungsvollstreckungsgesetz für Baden-Württemberg (Landesverwaltungsvollstreckungsgesetz - LVwVG -)
Landesrecht Baden-Württemberg
Titel: Verwaltungsvollstreckungsgesetz für Baden-Württemberg (Landesverwaltungsvollstreckungsgesetz - LVwVG -)
Normgeber: Baden-Württemberg

Amtliche Abkürzung: LVwVG
Referenz: 201

Abschnitt: VIERTER TEIL – Schlußvorschriften
 

(1) Vorschriften, die diesem Gesetz entsprechen oder widersprechen, werden aufgehoben.

(2) Insbesondere werden aufgehoben

  1. 1.
    das württ. Gesetz über die Zwangsvollstreckung wegen öffentlich-rechtlicher Ansprüche vom 18. August 1879 (Reg.Bl. S. 202), zuletzt geändert durch Gesetz vom 24. Februar 1958 (Ges.Bl. S. 84),
  2. 2.
    das preuß. Gesetz, betreffend die Zwangsvollstreckung aus Forderungen landschaftlicher (ritterschaftlicher) Kreditanstalten vom 3. August 1897 (GS. S. 388),
  3. 3.
    das bad. Gesetz, die Zwangsvollstreckung wegen öffentlich-rechtlicher Geldforderungen betreffend, vom 12. April 1899 (GVBl. S. 111), zuletzt geändert durch Gesetz vom 13. März 1924 (GVBl. S. 44),
  4. 4.
    die bad. Verordnung, den Vollzug des Gesetzes über die Zwangsvollstreckung wegen öffentlich-rechtlicher Geldforderungen vom 12. April 1899 betreffend, vom 30. Oktober 1899 (GVBl. S. 510),
  5. 5.
    die preuß. Verordnung, betreffend das Verwaltungszwangsverfahren wegen Beitreibung von Geldbeträgen vom 15. November 1899 (GS. S. 545), zuletzt geändert durch Gesetz vom 30. Juni 1958 (Ges.Bl. S. 165),
  6. 6.
    die bad. Verordnung, das Verfahren der Behörden der inneren Verwaltung bei der Zwangsvollstreckung wegen öffentlich-rechtlicher Geldforderungen betreffend, in der Fassung vom 14. Juli 1915 (GVBl. S. 169), zuletzt geändert durch Verordnung vom 4. Oktober 1926 (GVBl. S. 262),
  7. 7.
    die bad. Verordnung, die Beitreibung und Sicherung der Gemeindeausstände betreffend (Beitreibungsordnung für die Gemeinden), vom 14. Juli 1915 (GVBl.  S. 176), zuletzt geändert durch Verordnung vom 4. Oktober 1926 (GVBl. S. 263),
  8. 8.
    die bad. Verordnung, die Beitreibung von Forderungen der Anstalten der Reichsversicherung und der Innungen betreffend, vom 21. August 1915 (GVBl. S. 245), zuletzt geändert durch Verordnung vom 8. Juni 1960 (Ges.Bl. S. 131),
  9. 9.
    die bad. Verordnung, die Beitreibung der öffentlich-rechtlichen Geldforderungen im Bereich der Zoll- und Steuerverwaltung betreffend, vom 25. Oktober 1917 (GVBl. S. 371),
  10. 10.
    die bad. Verordnung, die Beitreibung der öffentlich-rechtlichen Geldforderungen betreffend, vom 24. Februar 1921 (GVBl. S. 54),
  11. 11.
    die bad. Verordnung über die Beitreibung der Schulgeld- und sonstigen Gebührenforderungen an den Höheren Lehranstalten (Schulgeldbeitreibungs-Ordnung) vom 24. April 1925 (GVBl. S. 95),
  12. 12.
    die württ. Verordnung über die Beitreibung von Rückständen in der Sozialversicherung vom 24. November 1931 (Reg.Bl. S. 427),
  13. 13.
    das preuß. Gesetz über die Zulässigkeit des Verwaltungszwangsverfahrens und über sonstige finanzielle Zwangsbefugnisse vom 12. Juli 1933 (GS. S. 252),
  14. 14.
    das preuß. Gesetz über die Zwangsvollstreckung gegen juristische Personen des öffentlichen Rechtes vom 11. Dezember 1934 (GS. S. 457).

(3) Ferner werden insbesondere aufgehoben

  1. 1.
    § 90a Abs. 2 Satz 2, Abs. 3 bis 5 des bad. Forstgesetzes in der Fassung der Gesetze vom 27. April 1854 (GVBl. S. 246) und vom 25. Februar 1879 (GVBl. S. 161),
  2. 2.
    § 202 des Allgemeinen Berggesetzes für die Preußischen Staaten vom 24. Juni 1865 (GS. S. 705),
  3. 3.
    Art. 184 des Berggesetzes für das Königreich Württemberg vom 7. Oktober 1874 (Reg.Bl. S. 265),
  4. 4.
    § 151 des bad. Berggesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. April 1925 (GVBl. S. 103),
  5. 5.
    § 18 Abs. 2 der bad. Verordnung, die Bewirtschaftung der Gemeinde- und Körperschaftswaldungen betreffend, vom 28. Juli 1915 (GVBl. S. 199),
  6. 6.
    § 32 und § 57 Abs. 2 des Gesetzes über die öffentliche Berufsvertretung der Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Apotheker und Dentisten (Kammergesetz) vom 27. Oktober 1953 (Ges.Bl. S. 163),
  7. 7.
    § 8 Abs. 2 des Gesetzes über die Versorgungsanstalt der Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Juli 1961 (Ges.Bl. S. 299),
  8. 8.
  9. 9.
    § 18 Satz 2 des Landesjagdgesetzes in der Fassung vom 25. Juli 1969 (Ges.Bl. S. 175),
  10. 10.
    § 3 Abs. 2 der Verordnung zur Verhütung und Bekämpfung von Forstschädlingen und Baumkrankheiten in Wäldern vom 25. Juni 1965 (Ges.Bl. S. 181),
  11. 11.
    § 5 Abs. 2 der württ. Verordnung zur Ausführung des Gesetzes gegen Waldverwüstung vom 17. September 1934 (Reg.Bl. S. 252),
  12. 12.
    Art. 10 Abs. 3 und Art. 12 Abs. 5 des württ. Forstpolizeigesetzes vom 19. Februar 1902 (Reg.Bl. S. 51),
  13. 13.
    § 6 der Verordnung zur Verhütung und Bekämpfung von Waldbränden in den nicht im Eigentum des Reiches oder der Länder stehenden Waldungen vom 18. Juni 1937 (RGBl. I S. 721),
  14. 14.
    Art. 24 und 25 des württ. Gesetzes über den Finanz- und Lastenausgleich zwischen dem Lande und den Gemeinden (Gemeindeverbänden) vom 15. Mai 1939 (Reg.Bl. S. 59), soweit sie die Beitreibung regeln,
  15. 15.
    § 90 des preuß. Kommunalabgabengesetzes vom 14. Juli 1893 (GS. S. 152),
  16. 16.
    § 16 Abs. 1 des preuß. Kreis- und Provinzialabgabengesetzes vom 23. April 1906 (GS. S. 159), soweit er die Beitreibung regelt.

(4) Soweit in anderen Rechtsvorschriften auf die nach Absatz 1 bis 3 aufgehobenen Vorschriften verwiesen wird, treten die entsprechenden Bestimmungen dieses Gesetzes an ihre Stelle.

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