§ 33 APOaVD, Schriftliche Prüfung

§ 33 APOaVD
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über die Ausbildung und Prüfung der Beamten der Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes bei den Justizvollzugsanstalten (APOaVD)
Landesrecht Sachsen
Titel: Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über die Ausbildung und Prüfung der Beamten der Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes bei den Justizvollzugsanstalten (APOaVD)
Normgeber: Sachsen

Amtliche Abkürzung: APOaVD
Referenz: 305-5

Abschnitt: Dritter Teil – Anstellungsprüfung
 

(1) (1)

In der schriftlichen Prüfung sind fünf Klausurarbeiten zu fertigen. Die Bearbeitungszeit beträgt jeweils zwei Stunden, bei einer der Klausurarbeiten vier Stunden (Doppelaufgabe). Die Prüfungsarbeiten werden einheitlich gestellt. Sie sind zur selben Zeit zu bearbeiten.

(2) Schwerpunkte der schriftlichen Arbeiten sind:

  1. 1.
    Strafvollzug einschließlich der gesellschaftlichen Bedeutung des Vollzuges,
  2. 2.
    Strafvollzug mit besonderer Fragestellung aus den Gebieten Vollzugspsychologie sowie Sozial- und Vollzugspädagogik,
  3. 3.
    Untersuchungshaftvollzug und Strafvollstreckung,
  4. 4.
    Arbeits- und Wirtschaftsverwaltung (Grundzüge),
  5. 5.
    Recht des öffentlichen Dienstes, Strafrecht und Strafverfahrensrecht (Grundzüge).

Die Doppelaufgabe wird aus den Gebieten der Nummern 1 oder 2 gestellt. Die Aufgaben für die schriftliche Prüfung orientieren sich an den Inhalten des Rahmenstoffplanes.

(3) Die Prüfungsteilnehmer dürfen in der schriftlichen Prüfung nur die vom Prüfungsausschuss zugelassenen Hilfsmittel benutzen.

(4) Der Prüfungsteilnehmer versieht die schriftlichen Arbeiten an Stelle seines Namens mit einer Kennzahl, die er vom Vorsitzenden der Prüfungskommission erfährt.

(5) Die Aufsicht bei der Anfertigung der Arbeiten führen die bestellten Prüfer. Nach der Prüfung fertigt der Aufsichtführende eine Niederschrift an, in der er jede Unregelmäßigkeit während der Prüfung zu vermerken hat. Er trägt auf jeder Arbeit den Zeitpunkt ihrer Abgabe ein.

(1) Red. Anm.:
Außer Kraft am 1. September 2007 durch § 40 Abs. 2 der Verordnung vom 14. Dezember 2007 (SächsGVBl. S. 592)
(2)
(2) Red. Anm.:
Zur weiteren Anwendung s. § 39 Abs. 1 der Verordnung vom 14. Dezember 2007 (SächsGVBl. S. 592)

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