§ 25 SH.LVO, Probezeit

§ 25 SH.LVO
Landesverordnung über die Laufbahnen der Beamtinnen und Beamten (Laufbahnverordnung - SH.LVO)
Landesrecht Schleswig-Holstein
Titel: Landesverordnung über die Laufbahnen der Beamtinnen und Beamten (Laufbahnverordnung - SH.LVO)
Normgeber: Schleswig-Holstein

Amtliche Abkürzung: SH.LVO
Referenz: 2030-5-6

Abschnitt: Abschnitt II – Laufbahnbewerberinnen und Laufbahnbewerber → 4. Titel – Gehobener Dienst
 

(1) Die Probezeit dauert zwei Jahre und sechs Monate.

(2) Für Beamtinnen und Beamte, die während der Probezeit besonders gute Leistungen gezeigt haben (§ 26 Abs. 2 LBG), kann die regelmäßige Probezeit um höchstens ein Jahr abgekürzt werden, sofern sie die Laufbahnprüfung mit mindestens 10,00 Punkten (§ 16 Abs. 1 der Landesverordnung über die Laufbahn, Ausbildung und Prüfung für die Laufbahnen des gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienstes im Land Schleswig-Holstein (LAPOgD) vom 1. August 2003 (Amtsbl. Schl.-H. S. 623) oder vergleichbare Regelungen) bestanden haben. Bei Beamtinnen und Beamten besonderer Fachrichtungen tritt an die Stelle der Note der Laufbahnprüfung die entsprechende Note des Abschlusszeugnisses der Fachhochschule.

(3) Dienstzeiten im öffentlichen Dienst, die nicht schon auf den Vorbereitungsdienst angerechnet worden sind, können auf die Probezeit angerechnet werden, soweit die Tätigkeit nach Art und Bedeutung mindestens der Tätigkeit in einem Amt der betreffenden Laufbahn entsprochen hat. Jedoch ist, auch bei Abkürzung der Probezeit nach Absatz 2, mindestens ein Jahr als Probezeit abzuleisten; die Mindestprobezeit verkürzt sich insoweit, als die auf die Probezeit anrechnungsfähige Dienstzeit im Beamtenverhältnis mit Dienstbezügen abgeleistet worden ist.

(1) Red. Anm.:
Außer Kraft am 1. Juni 2009 durch § 47 Absatz 3 der Verordnung vom 19. Mai 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 236). Zur weiteren Anwendung s. § 45 der Verordnung vom 19. Mai 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 236).

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