§ 25 BörsG, Aussetzung und Einstellung des Handels

§ 25 BörsG
Börsengesetz (BörsG)
Bundesrecht

Abschnitt 2 – Börsenhandel und Börsenpreisfeststellung

Titel: Börsengesetz (BörsG)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BörsG
Gliederungs-Nr.: 4110-10
Normtyp: Gesetz

(1) 1Die Geschäftsführung kann den Handel von Wirtschaftsgütern oder Rechten

  1. 1.

    aussetzen, wenn ein ordnungsgemäßer Börsenhandel zeitweilig gefährdet oder wenn dies zum Schutz des Publikums geboten erscheint; und

  2. 2.

    einstellen, wenn ein ordnungsgemäßer Börsenhandel nicht mehr gewährleistet erscheint.

2Die Geschäftsführung unterrichtet die Börsenaufsichtsbehörde und die Bundesanstalt unverzüglich über Maßnahmen nach Satz 1. Sie ist verpflichtet, diese Maßnahmen zu veröffentlichen. 3Nähere Bestimmungen über die Veröffentlichung sind in der Börsenordnung zu treffen.

(2) Widerspruch und Anfechtungsklage gegen die Aussetzung des Handels haben keine aufschiebende Wirkung.

(3) Für Maßnahmen nach Artikel 23 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 236/2012 gelten Absatz 1 Satz 2 und Absatz 2 entsprechend.

Zu § 25: Geändert durch G vom 6. 11. 2012 (BGBl I S. 2286) (16. 11. 2012).

Diese Artikel im Bereich Aktien, Fonds und Anlegerschutz könnten Sie interessieren

Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG: Insolvenzverfahren eröffnet

Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG: Insolvenzverfahren eröffnet

Anleger sollten rechtzeitig reagieren und ihre Forderungen bis zum 7. März 2017 form- und fristgerecht beim zuständigen Insolvenzverwalter anmelden. mehr

Staatsanwaltschaft Mannheim ermittelt gegen Cosma-Firmengruppe

Staatsanwaltschaft Mannheim ermittelt gegen Cosma-Firmengruppe

Verdacht des gewerbsmäßigen Betrugs: mehr

KTG Energie: Anleger können nur geringe Insolvenzquote erwarten

KTG Energie: Anleger können nur geringe Insolvenzquote erwarten

Die unverbindliche Insolvenzquote im Insolvenzverfahren über die KTG Energie AG liegt nach einer Mitteilung des Unternehmens vom 16. Januar nur bei 2,94 Prozent. mehr