§ 24 NGG, Berichtspflicht

§ 24 NGG
Niedersächsisches Gleichberechtigungsgesetz (NGG)
Landesrecht Niedersachsen
Titel: Niedersächsisches Gleichberechtigungsgesetz (NGG)
Normgeber: Niedersachsen

Amtliche Abkürzung: NGG
Referenz: 20480010000000

Abschnitt: Fünfter Abschnitt – Berichtspflicht, Übergangs- und Schlussvorschriften
 

(1) Red. Anm.:

Außer Kraft am 1. Januar 2011 durch § 26 Absatz 1 Satz 2 des Gesetzes vom 9. Dezember 2010 (Nds. GVBl. S. 558). Zur weiteren Anwendung siehe § 26 des Gesetzes vom 9. Dezember 2010 (Nds. GVBl. S. 558).

(1) Jede Dienststelle erstellt zum 1. Januar des auf den Beginn der Wahlperiode des Landtages folgenden Jahres einen Bericht zur Situation der weiblichen Beschäftigten. Der Bericht ist innerhalb der Dienststelle bekannt zu machen. Der Frauenbeauftragten, dem Personalrat und dem Richterrat ist rechtzeitig Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

(2) In dem Bericht sind insbesondere darzustellen

  1. 1.

    die Zahlenverhältnisse der Geschlechter

    1. a)

      in den einzelnen Bereichen (§ 2 Abs. 6) und

    2. b)

      in Gremien (§ 12), soweit die Mitglieder nicht auf Grund ihres Amtes oder ihrer Funktion entsandt werden

  2. 2.

    die Altersstruktur der Beschäftigten in den einzelnen Bereichen (§ 2 Abs. 6) und

  3. 3.

    die bereits durchgeführten und die geplanten Maßnahmen zur Herstellung der Gleichberechtigung der Frau.

(3) Die Landesregierung berichtet dem Landtag im zweiten Halbjahr des auf den Beginn der Wahlperiode folgenden Jahres über die Durchführung dieses Gesetzes.

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