§ 24 LVO LSA, Aufstieg

§ 24 LVO LSA
Verordnung über die Laufbahnen der Beamten im Land Sachsen-Anhalt (Laufbahnverordnung - LVO LSA)
Landesrecht Sachsen-Anhalt

Teil 2 – Laufbahnbewerber → Kapitel 4 – Gehobener Dienst

Titel: Verordnung über die Laufbahnen der Beamten im Land Sachsen-Anhalt (Laufbahnverordnung - LVO LSA)
Normgeber: Sachsen-Anhalt
Amtliche Abkürzung: LVO LSA
Gliederungs-Nr.: 2030.27
Normtyp: Rechtsverordnung

(1) Ein Beamter des mittleren Dienstes kann zum Aufstieg in eine Laufbahn des gehobenen Dienstes zugelassen werden, wenn er sich in einer Dienstzeit gemäß § 14 Abs. 11 von mindestens sieben Jahren bewährt und ein Beförderungsamt erreicht hat.

(2) Der Beamte nimmt an den in § 22 Abs. 2 bis 4 eingerichteten Studiengängen teil. In der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung kann bestimmt werden, dass vor Zulassung zum Aufstieg die Fachhochschulreife erworben wird. Soweit der Beamte während seiner bisherigen Tätigkeit schon hinreichende Kenntnisse erworben hat, wie sie für die neue Laufbahn gefordert werden, können die Fachstudien und die berufspraktischen Studienzeiten jeweils um höchstens Monate gekürzt werden.

(3) In den Laufbahnen, in denen ein Ausbildungsgang nach § 22 Abs. 2 nicht eingerichtet ist, umfasst die dreijährige Einführungszeit eine wissenschaftsorientiert zu gestaltende Fachausbildung und eine berufspraktische Ausbildung von je 18 Monaten. Wenn ein dienstliches Interesse besteht, kann den Aufstiegsbewerbern Gelegenheit gegeben werden, die für die Laufbahn erforderlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden in einem Studiengang einer Fachhochschule zu erwerben. Von der Fachausbildung kann abgesehen werden, wenn die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung bestimmt, dass die Aufstiegsbewerber in einer Prüfung den Erwerb der für die Laufbahn erforderlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden nachweisen. Soweit die Aufstiegsbewerber während ihrer bisherigen Tätigkeit schon hinreichende Kenntnisse erworben haben, wie sie für die neue Laufbahn gefordert werden, kann die berufspraktische Ausbildung um sechs Monate gekürzt werden.

(1) Red. Anm.:
Außer Kraft am 1. Februar 2010 durch § 33 Absatz 2 der Verordnung vom 27. Januar 2010 (GVBl. LSA S. 12). Zur weiteren Anwendung s. § 32 der Verordnung vom 27. Januar 2010 (GVBl. LSA S. 12).

Diese Artikel im Bereich Staat und Verwaltung könnten Sie interessieren

Schornsteinfeger filmen bringt nicht immer Glück

Schornsteinfeger filmen bringt nicht immer Glück

Stress um die Feuerstättenschau: Immer wieder verweigern Grundstücksbesitzer dem Bezirksschornsteinfeger den Zugang zum Gebäude. Das Verwaltungsgericht Berlin stellte fest, dass auch ein „nur wenn… mehr

Anders als im Verfahren der vorzeitigen Ruhestandsversetzung kennt das Dienstunfallrecht keinen Vorbehalt eines amts- oder polizeiärztlichen Gutachtens

Anders als im Verfahren der vorzeitigen Ruhestandsversetzung kennt das Dienstunfallrecht keinen Vorbehalt eines amts- oder polizeiärztlichen Gutachtens

Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hat in einem Verfahren um die Anerkennung von Unfallfolgen entschieden, dass anders als im Verfahren der vorzeitigen Ruhestandsversetzung das Dienstunfallrecht… mehr

Ein amtsärztliches Gutachten muss im Zurruhesetzungsverfahren bei dynamischen Krankheitsverlauf aktuell sein

Ein amtsärztliches Gutachten muss im Zurruhesetzungsverfahren bei dynamischen Krankheitsverlauf aktuell sein

Das Verwaltungsgericht Postdam hat in einem Zurruhesetzungsverfahren gegenüber einer Lehrerin entschieden, dass eine Zurruhesetzungsverfügung sich nicht mehr auf ein 12 bzw. 11 Monate altes Gutachten… mehr