§ 20 LPlG, Übergangsvorschriften

§ 20 LPlG
Landesplanungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (LPlG)
Landesrecht Sachsen-Anhalt
Titel: Landesplanungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (LPlG)
Normgeber: Sachsen-Anhalt
Amtliche Abkürzung: LPlG
Referenz: 230.6
Abschnitt: Teil 6 – Überleitungs- und Schlussvorschriften
 

(1) Ergibt sich nach der Neuzuordnung eines Landkreises zu einer Regionalen Planungsgemeinschaft gemäß § 17 Abs. 2 oder nach der Gebietsänderung eines Landkreises durch das Gesetz zur Kreisgebietsneuregelung vom 11. November 2005 (GVBl. LSA S. 692), geändert durch § 1 des Gesetzes vom 19. Dezember 2006 (GVBl. LSA S. 544), ein Gebiet, für das ein Regionaler Entwicklungsplan nicht vorliegt, wird die Planung für dieses Gebiet durch die zuständige Regionale Planungsgemeinschaft fortgeführt.

(2) Die Regionalversammlungen werden unverzüglich neu gewählt, spätestens bis zum 31. Dezember 2008.

(3) Die §§ 2a und 2b finden keine Anwendung auf das Gesetz über den Landesentwicklungsplan des Landes Sachsen-Anhalt vom 23. August 1999 (GVBl. LSA S. 244), zuletzt geändert durch Verordnung vom 5. Juli 2007 (GVBl. LSA S. 214), die beschlossenen Regionalen Entwicklungspläne sowie auf die Entwürfe von Regionalen Entwicklungsplänen, für die das Aufstellungsverfahren vor dem 1. Januar 2008 eingeleitet wurde.

(1) Red. Anm.:
Außer Kraft am 1. Juli 2015 durch § 27 Satz 2 des Gesetzes vom 23. April 2015 (GVBl. LSA S. 170)

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