§ 20 JAO, Aufnahme in den Vorbereitungsdienst

§ 20 JAO
Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Juristinnen und Juristen im Land Berlin (Berliner Juristenausbildungsordnung - JAO)
Landesrecht Berlin
Titel: Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Juristinnen und Juristen im Land Berlin (Berliner Juristenausbildungsordnung - JAO)
Normgeber: Berlin

Amtliche Abkürzung: JAO
Referenz: 316-1-1

Abschnitt: Abschnitt 2 – Vorbereitungsdienst
 

(1) Die Termine für Einstellungen in den Vorbereitungsdienst bestimmt die Senatsverwaltung für Justiz.

(2) Die Aufnahme in den Vorbereitungsdienst ist zu versagen,

  1. 1.
    wenn die Bewerberin oder der Bewerber an einer Krankheit leidet, die die ordnungsgemäße Ausbildung ernstlich beeinträchtigen könnte oder die Gesundheit anderer gefährdet oder
  2. 2.
    solange gegen die Bewerberin oder den Bewerber eine Freiheitsstrafe oder freiheitsentziehende Maßnahme vollzogen wird.

(3) Die Aufnahme in den Vorbereitungsdienst kann versagt werden,

  1. 1.
    solange ein Ermittlungsverfahren oder ein Strafverfahren wegen des Verdachts einer vorsätzlichen Straftat anhängig ist oder
  2. 2.
    wenn die Bewerberin oder der Bewerber wegen einer vorsätzlichen Straftat rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren verurteilt worden ist.

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