§ 202c StGB, Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten

§ 202c StGB
Strafgesetzbuch (StGB)
Bundesrecht

Besonderer Teil → Fünfzehnter Abschnitt – Verletzung des persönlichen Lebens- und Geheimbereichs

Titel: Strafgesetzbuch (StGB)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: StGB
Gliederungs-Nr.: 450-2
Normtyp: Gesetz

(1) Wer eine Straftat nach § 202a oder § 202b vorbereitet, indem er

  1. 1.
    Passwörter oder sonstige Sicherungscodes, die den Zugang zu Daten (§ 202a Abs. 2) ermöglichen, oder
  2. 2.
    Computerprogramme, deren Zweck die Begehung einer solchen Tat ist,

herstellt, sich oder einem anderen verschafft, verkauft, einem anderen überlässt, verbreitet oder sonst zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) § 149 Abs. 2 und 3 gilt entsprechend.

Zu § 202c: Eingefügt durch G vom 7. 8. 2007 (BGBl I S. 1786), geändert durch G vom 20. 11. 2015 (BGBl I S. 2025).

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